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 Das Labor

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Emily*
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BeitragThema: Das Labor   So 2 März - 12:11

Ein großes Labor, ausgestattet mit den besten Materialien.
Es gibt auch einen großen Kühlschrank in dem immer noch
Proben aufbewahrt werden.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Das Labor   Mo 1 Sep - 0:19

cf: Gänge des Krankenhauses

"Bestimmt. Ich zeige ihn dir nachher. Dort kann
man sich auch ganz gut ausruhen. Es gibt sogar ein paar
gemütliche Sofas."
, erzähle ich ihm, auch wenn es
länger her ist, dass ich dort war, sehe ich den Raum vor mir.
Das Labor ist zum Glück nicht verschlossen und daher schiebe
ich die Tür auf. Drinnen ist es stockfinster. Vorsichtig taste
ich an der Wand neben der Tür entlang, bis ich tatsächlich
auf einen Schalter stoße. Mit angehaltenem Atem betätige
ich ihn, darauf hoffend nicht aus Versehen irgendetwas
blödes angestellt zu haben. Doch tatsächlich war es der
richtige Schalter und das Licht einiger Neonröhren flackert
auf. Während viele der anderen Räume durchwühlt und
unordentlich sind, ist hier alles fein säuberlich geordnet und
vollkommen unberührt. Offenbar hat sich Niemand hier herein
gewagt. Ein wenig gruselig ist es ja auch.
Vorsichtig schiebe ich Thackery durch die Tür in den Raum.
"Ziemlich unheimlich hier...", murmele ich während
ich meinen Blick durch den Raum schweifen lasse. Viele Tische
auf denen tatsächlich Computer stehen. Außerdem Reagenzgläser
mit teilweise noch flüssigem Inhalt. Mit den ganzen Laborgeräten
kann ich nicht viel anfangen. Ganz hinten an der Wand erspähe
ich einen Kühlschrank, allerdings vermute ich stark, dass dort
kein Essen gelagert wird.

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Thackery*
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BeitragThema: Re: Das Labor   Mo 1 Sep - 17:43

cf: Gänge des Krankenhauses

Emily berichtet mir vom Aufenthaltsraum. Sie will ihn mir nachher
zeigen und ich weiß nicht, ob ich mich darauf freuen soll. Denn ich
habe ja keine Ahnung ob ich gute oder schlechte Erinnerungen damit
verbinde. Die Erinnerung auf dem Flur war zumindest nicht sehr angenehm.
Wir halten vor dem Labor und Emily öffnet die Tür. Es ist dunkel und kein
Licht brennt in dem Raum. Doch sie findet den Lichtschalter. Kaltes Neonlicht
erhellt den ehemals sterilen Arbeitsbereich. In dem Raum scheint die Zeit
still zu stehen. Nichts deutet darauf hin, dass der Virus je ausgebrochen ist
und man wartet fast darauf, dass ein Laborant gleich um die Ecke biegt, um an
seinen Arbeitsplatz zurück zu kehren. Emily schiebt mich in den Raum.
"Ja stimmt!", flüstere ich zurück, als Emily meint, dass sie den Raum unheimlich
findet. Das Labor ist voller wissenschaftlicher Gerätschaften. Alles scheint noch
zu funktionieren. Am Ende des Labors befindet sich ein Kühlschrank. Vermutlich
für die Proben, die kühl gelagert werden müssen. Ich möchte ihn lieber nicht
öffnen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass die darin gelagerten Proben noch
in besonders gutem Zustand sind. Vor allem nachdem erst die Technos den Strom
zurück gebracht haben. Drei Jahre in einem Kühlschrank ohne Strom? Allein das müsste
ausgereicht haben, um einigen Proben neues Leben einzuhauchen. Ich erschaudere bei
der Vorstellung. "Wollen wir den Computer anschalten?", frage ich Emily, die immer
noch in Richtung Kühlschrank sieht.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Das Labor   Mo 1 Sep - 21:05

Ich wende meinen Blick zurück zu Thackery und weg
von dem Kühlschrank und seinem sicherlich widerlichen
Inhalt. "Ja, lass uns mal nachsehen.", stimme
ich ihm zu und schiebe ihn mit dem Rollstuhl etwas näher
an einen der weißen Schreibtische, damit er eine gute
Sicht auf den Bildschirm hat. Ich suche einen Moment
finde dann aber den Knopf um den PC einzuschalten.
Wir warten schweigend während er hochfährt, was
zum Glück erstaunlich schnell geht. Ich kenne mich
zwar nicht wirklich mit Technik aus, aber der Computer
scheint recht neu und modern zu sein. Zuhause hatte
ich nur ein älteres Modell und durfte ihn auch nur für
die Schule benutzen, was meine Eltern immer streng
überwachten. Mein Bruder wusste ziemlich viel über
Computer, was vielleicht auch daran lag, dass er seinen
eigenen hatte, den ich jedoch nicht einmal anschauen
durfte. Mittlerweile war der Pc hochgefahren und ein
Feld mit einer Passworteingabe auf dem Bildschirm
erschienen. Darüber stand der Benutzername
Lethe.
Ich seufze laut, natürlich hatte ich es befürchtet.
"Die anderen sind warscheinlich genauso geschützt.",
meine ich frustriert zu Thackery und starre dabei weiter
auf den Bildschirm als würde er mir Zugang gewähren
wenn ich nur lange genug durchhielt.
Lethe... seltsamer Name. Habe ich ja noch nie gehört.
Ob es der Vorname oder ein Nachname ist?
, grübele ich
und dann erinnere ich mich daran wo ich diesen Namen
schon einmal gehört habe. Es ist überhaupt kein Name
für eine Person.
"Lethe ist der Fluss des Vergessens!", rufe ich
aus, senke meine Stimme aber sofort wieder.
Ziemlich perplex ob dieser Erkenntnis sitze ich nun halb
auf dem Schreibtisch. Das kann doch alles kein Zufall
mehr sein!


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BeitragThema: Re: Das Labor   Mo 1 Sep - 23:55

Wir warten, während der Computer startet. Ich habe
in meinem Leben noch kein solches Gerät benutzt und
ich glaube ich hätte nicht einmal den Knopf zum Einschalten
gefunden. Doch es dauert nicht lange und auf dem Bildschirm
erscheint die Aufforderung, dass man das Passwort eintippen soll.
"So ein Mist.... ich dachte da kommt man einfacher rein. Ich hab
keine Ahung, wie das Ding überhaupt zu bedienen ist.", sage ich
entschudligend zu Emily. Ich starre auf den Bildschirm, doch davon
ändert sich auch nichts. Doch Emilys Gesichtsausdruck wechselt von
Enttäuschung über Nachdenklich zu Überrascht. Dann erklärt sie den
Namen, der dort zu sehen ist. "Was für ein Fluss?" ich kann mit dem
Namen nichts anfangen und auch Emilys kurze Erklärung bringt
in mir keine Saite zum klingen. Fragend sehe ich Emily an.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 0:05

Immer noch ganz verwirrt und überrascht von meiner
Entdeckung bemerke ich zuerst nicht, dass Thackery
meinem Gedankengang nicht ganz folgen kann.
"Also so genau kenne ich mich damit jetzt auch
nicht aus, aber in der Schule hat unser Lehrer das mal
nebenbei erwähnt, als wir Gedichte besprochen haben.
Es hat wohl etwas mit der griechischen Mythologie zu
tun. In der Unterwelt, also dem Totenreich, gibt es
einige Flüsse und einer davon ist Lethe und wer davon
trinkt, vergisst seine Erinnerungen."
, erkläre ich ihm
das wenige das ich noch weiß.
"Findest du es nicht seltsam, dass wir ausgerechnet
auf der Suche nach unseren Erinnerungen darauf stoßen?"
,
frage ich und trommele grübelnd mit den Fingern auf dem
Tisch.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 0:14

Emily scheint nicht bemerkt zu haben, dass ich ihr
nicht folgen kann. Ihre Erklärung mag für die meisten
einen Sinn ergeben, doch auch wenn ich jetzt weiß,
woher sie den Namen kennt, helfen kann ich ihr trotzdem
bei dem Passwort nicht. "Sorry ich war nie in der Schule und
von den Griechen habe ich nie etwas gelesen. Ich glaube
das Rätsel musst du Lösen, Miss Sherlock.", sage ich
und muss grinsen. "Doch ich muss dir recht geben.
Es ist merkwürdig, dass nicht nur mir Erinnerungen
fehlen. An die Zeit hier kann ich mich praktisch überhaupt
nicht erinnern. Meine Erinnerungen setzen erst wieder ein
als alle Erwachsenen bereits die Radieschen von unten
betrachten konnten."  was meiner Meinung nach
der beste Glücksfall überhaupt gewesen ist.
Dieser Virus hat mich von meinen Fesseln und
dem Nebel der Vergessens befreit oder eher aus
dem Fluss des Vergessens gezogen.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 0:51

Ein wenig erstaunt sehe ich Thackery an als er erzählt,
dass er nie in einer Schule gewesen ist. Das kann ich
mir einfach nicht vorstellen. Jeder muss doch zur Schule.
Ich bin zwar auch nicht immer gerne hingegangen,
aber meine Eltern haben mir immer eingetrichtert wie
wichtig Bildung ist und jetzt muss ich ihnen wohl
tatsächlich Recht geben. Es macht mich traurig an sie
zu denken und ich vermisse sie plötzlich schrecklich,
deswegen wende ich mein Gesicht einen Moment ab
um mich wieder zu sammeln. Thackerys Lächeln muntert
mich aber immerhin wieder ein bisschen auf.
"Ich bin leider auch weit entfernt viel darüber
zu wissen und im Rätsel lösen habe ich auch kaum
Erfahrung. Ein besonders gutes Ermittlerteam würden
wir wohl nicht abgeben."
, meine ich mit einem Anflug
eines Lächelns. In Ermangelung einer anderen Möglichkeit
beginne ich damit die Papiere auf dem Tisch durchzusehen.
Vielleicht findet sich darauf ja irgendein Hinweis.
"Hmm... eine Notiz von Dr. Jake... "Ich benötige den
Bericht bis Montag. Die Leitung des Projektes möchte sich
von den Fortschritten überzeugen und ich hoffe, dass Sie
dieses Mal keine Fehler machen!"
Hui klingt so als hätte
da jemand Ärger gehabt..."
, meine ich nachdem ich
Thackery die Notiz vorgelesen habe.
"Zumindest wissen wir jetzt, dass hier an einem
Projekt gearbeitet wurde und wenn du mich fragst klingt
das sehr nach einer Forschung."
, überlege ich und
stöbere weiter. Ich stoße auf weitere Notizzettel, dieses Mal
aber offenbar von der Besitzerin des Arbeitsplatzes selbst.
"Medikamente nachbestellen... Mr. Harris anrufen...
die Forschungergebnisse eintragen.... warte was?"
, ich halte
inne und starre den Zettel an auf dem der Name meines Vaters
steht. Was machte der Name meines Vaters hier? Warum
sollte irgendeine Labormaus meinen Vater anrufen?

Der erste Verdacht wäre wohl, dass sie die Geliebte meines
Vater war, doch dagegen sprechen zwei Dinge. Erstens würde
mein Vater so etwas unchristliches niemals tun und zweitens
stände dann da wohl nicht nur sein Nachname.
Vielleicht ist es auch ein ganz anderer Mr. Harris und ich
bilde mir das nur ein?


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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 1:06

Emilys Blick wird traurig und ich frage mich woran sie wohl
gerade denkt. Besitze jedoch so viel Taktgefühl in der
Wunde nicht weiter nachzubohren und meine Aussage
über den Meisterdetektiv bringt sie zum Lachen. Sie
durchstöbert die Papriere auf dem Schreibtisch und
findet eine Notiz. Sie ließt sie laut vor. "Auch wenn ich
nicht in der Schule war... ich kann lesen."
, sage ich
leicht schmollend. Sie soll mich ja nicht für einen totalen
Trottel halten. "Wenn ich noch etwas durchsehen soll, kannst
du mir auch ein paar Akten reichen.",
sage ich in dem Moment,
in dem Emilys Gesicht erstarrt. Sie hält noch eine Notiz in der Hand
und starrt einfach nur darauf. "Emily? Alles in Ordnung?", frage ich und
berühre sie leicht am Unterarm. Sie starrt immer noch auf die zweite
Notiz. Ich kann überhaupt nichts ungewöhnliches im Wortlaut erkennen
und die genannten Namen sagen mir überhaupt nichts. Aber ich kann mich
ja auch an kaum etwas erinnern, was meinen Aufenthalt hier betrifft. Und die
Sache mit dem Forschungsprojekt ist zwar seltsam, aber beunruhigt es mich
noch nicht. Das hier ist doch eine Klinik und dort wurde früher nun einmal
geforscht oder?

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 1:45

Ich starre auf den Zettel, bis mich Thackery am Arm
berührt und damit aus meinen Grübeleien holt.
Für ihn ist an der Notiz natürlich nichts Ungewöhnliches,
zumal er meinen Nachnamen nicht kennt und daher
keine Verbindungen ziehen kann. Ich lasse den Arm
mit dem Zettel sinken und sehe ihn an. In seinen
dunklen Augen kann ich echte Besorgnis erkennen
und es fehlt nicht viel damit ich mich an ihn gekuschelt
und einfach losgeheult hätte, weil ich mich gerade so
überfordert fühle. Da ich aber ziemlich sicher bin,
dass diese Reaktion ihn seinerseits überfordert
hätte, lasse ich das dann doch lieber.
"Ja... Nein... ich bin mir nicht sicher. Ich weiß
nicht ob es etwas zu bedeuten hat, aber mein Nachname
ist Harris."
, erkläre ich ihm was mich mich an
der Notiz so beunruhigt hat.
"Vielleicht ist es ja auch gar nichts, aber ich weiß auch
nicht... es kommt mir seltsam vor."

Warum habe ich immer mehr das Gefühl, dass hier
irgendetwas ganz und gar nicht stimmt? Natürlich hat
das Krankenhaus meine Eltern über den aktuellen Stand
auf dem laufenden gehalten, aber das macht doch nicht
eine Mitarbeiterin des Labors, sondern meine Ärztin
oder die Stationsschwester, oder?

Einem plötzlichen Einfall folgend tippe ich Harris in das
Passwortfeld ein, doch das bringt mir nur eine Fehlermeldung
ein. Ich versuche es wenig enthusiastisch mit meinem vollen
Namen, doch auch das bringt mich nicht weiter.
"Einen Versuch war es wert. Wir müssen wohl weitersuchen.",
meine ich seufzend zu Thackery und reiche ihm einen Wust
mit Zetteln und Papieren, weil ich nicht will, dass er denkt
ich würde ihn für dumm halten. Was ich im übrigen auch
nicht tue, aber ich habe an seiner Bemerkung deutlich
gesehen, dass er sich so fühlt und das tut mir leid.
Ich wende mich der anderen Hälfte des Chaos zu.
Anscheinend war diejenige die hier gearbeitet hatte,
ich ging einfach davon aus, dass es eine Sie gewesen war,
keine Anhängerin eines Ordnungssystems gewesen.
"Wie heißt du eigentlich mit Nachnamen? Nur falls
ich auf etwas stoßen sollte, was dich betrifft?"
, frage ich
ihn während ich Bestellformulare für Medikamente, die ich
noch nie zuvor gehört habe, durchsehe.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 10:27

Ich muss einen Moment über ihre Worte nachdenken, da ich den
genauen Wortlaut der Notiz, die Emily so aus dem Konzept gebracht
hatte nicht mehr im Sinn hatte. Doch dass sie ebenfalls Harris hieß,
wie der Mann, der telefonisch erreicht werden sollte, ließ auch mich
stutzen. "Etwas seltsam ist es schon... aber wir können ja schlecht
diesen Mr. Harris anrufen. Also denke ich wir sollten weitersuchen."
Emily probiert noch ein zwei Passwörter am Computer aus. Aber
es klappt nicht. "Ich weiß nicht unter welchem Namen man mich
hierher gebracht hat. Aber entweder es ist der Name meiner letzten
Pflegefamilie, dann ist es Hughes oder der Nachname, den mir das
Heim gegeben hat: Turner." sage ich zu Emily, als sie mir ein paar
Unterlagen reicht, damit ich ihr beim Durchsehen dieses Chaos
helfen kann. Die Person, deren Arbeitsplatz sich hier befand, scheint
noch nie etwas von einem Ablagesystem gehört zu haben. Mit dem
Papierberg auf dem Shoß rolle ich zu einem kleinen Beistelltisch hinüber.
Ich werde zwei Stapel bilden: Einen für vollkommen nutzloses und einen
für eventuell nützliche Informationen. Ich blättere die Papiere durch.
Die Person die hier gearbeitet hat, hatte nicht gerade eine saubere
Handschrift und mir fällt es scher das Gekritzel zu entziffern. Also
beginne ich mit den gedruckten Schriftstücken. Das meiste sind
Bestelllisten für Chemikalien oder Verzeichnisse darüber, was
aus den Chemikalienschränken für was entnommen wurde. Da ich
mit den meisten Dingen nichts anfangen kann landen all diese Listen
auf dem Nutzlosen Stapel. Mein Blick fällt auf eine Liste mit Namen
und Daten. Sie ist ziemlich fleckig und ich möchte lieber nicht wissen,
wovon genau die Flecken stammen. Langsam gehe ich die Liste durch.
Sie ist nach Datum sortiert und enthält neben Name und Datum auch
noch die Nummernbezeichnung der Proben. Sie bestehen aus dem
Bustaben des Vornamens, des Nachnamens, des Datums und einer
Kennziffer, wie ich vermute. "Hier ist etwas!" rufe ich aus, als ich Emilys
Namen entdecke. "Das Probenverzeichnis für den Kühlschrank. Dein
Name steht drauf.", sage ich. Ich gehe die Liste weiter durch und
keuche erschrocken auf. "Emily? Mein Name steht auch auf der Liste.
Sam Turner." Meine Hände zittern und ich sehe ängstlich zu Emily.
Was haben die hier gemacht? Warum haben die Proben von mir
genommen, wenn mein Problem doch psychischer Natur war?
Warum kann ich mich nicht erinnern?

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 13:22

"Nein... wenn wenigstens die Telefonnummer mit drauf
stehen würde. Dann wüsste ich ja ob es die meines Vaters ist,
aber so..."
, ich breche ab, weil ich nicht weitersprechen
kann. Mein Vater würde seine Familie niemals betrügen. Die
Familie war ihm immer heilig. Oder?

Thackery erzählt derweil, dass er in einem Heim gewesen ist
vor dem Virus und danach in einer Pflegefamilie. Traurig sehe
ich ihn an und denke dabei wie ungerecht das Leben doch sein
kann. Er hätte es mindestens genauso viel verdient eine schöne
behütete Kindheit zu haben, wie ich sie hatte.
Ich schlucke den Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hat,
hinunter und wende mich wieder den Papieren zu. Jede Menge
weiterer Bestelllisten für Medikamente und jedes Mal denke
ich nur, dass es höchst seltsam ist, dass diese Dinge nicht
von anderen erledigt wurden. Plötzlich entdeckt Thackery
etwas und ruft aufgeregt nach mir. Doch bevor ich bei ihm
bin um einen Blick auf die Liste zu werfen, blickt er mich
schon erschrocken an, da er seinen Namen ebenfalls auf
der Liste gefunden hat. Einen Moment lang starren wir uns
nur vollkommen perplex an. Langsam nehme ich ihm die Liste
aus der Hand und vergewissere mich selbst. Tatsächlich wir
stehen beide darauf.
"Du hast doch gesagt du warst hier auf der psychatrischen
Station oder? Wozu brauchen die dann Proben von dir?
Das ist nichts körperliches...."
, ich sehe ihn prüfend an
doch ich glaube nicht, dass er gelogen hat, schließlich habe
ich ihn damals auch nie auf einer normalen Station gesehen.
Doch ich kann mir nicht erklären wieso man bei einer psychischen
Erkrankung irgendwelche Proben entnehmen sollte.
Bei mir wäre das logischer immerhin war ich körperlich krank.
Zumindest haben das alle gesagt.
Ich lasse mich auf den Stuhl neben dem Tisch sinken und
versuche das alles irgendwie einzuordnen. Plötzlich ergibt
einfach nichts mehr einen Sinn, was damals noch vollkommen
logisch erschien. Weil du keinen Grund hattest zu Zweifeln.
"Du wirst mir sicher nicht glauben, aber ich habe keine
Ahnung warum ich hier eingeliefert wurde. Meine Eltern sagten
ich sei schwer krank und müsste tapfer sein, aber Niemand
hat mir je gesagt was ich denn genau habe. Ich dachte sie
wollten mich einfach schützen."


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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 13:34

Einen Augenblick starren wir uns einach nur an.
Wir wissen beide nicht, was damals hier im
Krankenhaus abelaufen ist. Aber je länger man
darüber nachdenkt, desto unangenehmer wird
das Gefühl, dass sich in einem breit macht.
"Ja ich war auf der psychiatrischen Station
und genau das selbe frage ich mich auch.
Warum die Proben? Klar hat man mir ab
und zu Blut abgenommen, wenn ich ein neues
Medikament bekam... Aber so oft?"
Ich blättere
den Papierstapel weiter durch und finde noch
mehr solche Listen älteren Datums. "Unsere
Namen und die Namen einiger anderer tauchen
hier regelmäßig auf. Zu regelmäßig, wenn du
mich fragst."
Das ganze ist merkwürdig und
wirklich unheimlich. Emily nimmt das ganze
noch mehr mit als mich selbst. Sie setzt sich auf
einen Stuhl neben mir und sieht sich nun selbst
die Liste an. Sie kann sich genauso wenig einen
Reim auf das ganze Machen, wie ich selbst.
Sie sagt, dass ich ihr vermutlich nicht glaube,
dass sie den Grund ihrer Einlieferung nicht kennt.
Doch ich glaube ihr. Ich kann nicht genau sagen,
warum oder was es ist, das mich zu diesem
Glauben ohne jeglichen Zweifel veranlasst, aber
er ist da. "Ich glaube dir. Auch wenn es dir seltsam
erscheinen mag. Aber das ganze... kann einfach
kein Zufall sein... deine Erinnerungslücken und
der Umstand, dass ich mich an fast nichts hier im
Krankenhaus erinnern kann..."
Emily sieht nicht
nur geschockt, sondern auch traurig aus. Einem
inneren Impuls folgend greife ich nach Emilys
Hand und drücke sie. Doch danach lasse ich
sie nicht los. "Wir werden rausfinden, was hier vor
sich gegangen ist."
, verspreche ich Emily.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 13:48

Er hat Recht. Es gibt mehrere Namen die mit genauer
Regelmäßigkeit auftauchen, allerdings sagen sie mir
nichts oder nicht viel. Ein paar von ihnen habe ich flüchtig
kennengelernt aber unterhalten wäre wohl schon zuviel
gesagt. Thackery nimmt meine Hand und ich kann gerade
noch verhindern, dass ich deswegen zusammenzucke.
Zu sehr hat mich die Sache mit Charlie noch im Griff,
aber Thackery hält sie nur sanft und verspricht mir,
dass wir hinter die Sache kommen werden.
Jetzt fange ich doch ein bisschen an zu weinen, denn es
bedeutet mir viel, dass ich nicht alleine bin. Die Mallrats
waren zwar freundlich zu mir, doch ich habe auch bemerkt,
dass ich ihnen lästig war und den Blick den mir dieser Alex
und seine Freunde zugeworfen haben, würde ich am
liebsten so schnell wie möglich vergessen.
Aber Thackery weiß wie ich mich gerade fühle, weil er sich
selbst so fühlt und das macht mir Mut.
"Danke.", sage ich leise und drücke mit meiner
Hand vorsichtig zurück. Dann löse ich sie aus seiner Hand,
auch wenn es sich eigentlich gut angefühlt hat, aber ich
höre die mahnende Stimme in meinem Kopf die mir sagt,
dass es nicht angemessen ist für ein junges Mädchen
allein mit einem Jungen zu sein.
"Leider steht da nirgends war für Proben das sind.
Meinst du wir sollen nachsehen?"
, frage ich und mir schaudert
bei dem Gedanken, was wir vorfinden könnten. Mein Magen war
jedenfalls noch nie der Stärkste.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 14:18

Emily drückt ebenfalls meine Hand, bevor sie sie
mir wieder entzieht. Ein paar Tränen haben sich
in ihren Augen gesammelt. "Du hast recht,
vielleicht sollten wir doch einen Blick in den
Kühlschrank werfen.", sage ich und verziehe
das Gesicht. Ich bin nicht unbedingt besonders
scharf darauf den Inhalt den Kühlschranks
genauer zu betrachten. Aber er ist im Moment
außer den beiden Namen, die wir auf den Notizen
gefunden haben, unsere einzige Spur. "Miss Holmes.",
sage ich, um Emily aufzuheitern und lasse ihr den
Vortritt. Ich rolle zum Kühlschrank hinüber und
stelle den Rollstuhl davor ab. Er ist ziemlich
groß und laut. Irgendwie hoffe ich, dass die
Proben nicht allzu vergammelt sind und wir
darin überhaupt etwas finden können, was uns
weiter hilft. Vorsichtig greife ich nach dem
Haltegriff des Külschranks. Mit ein wenig
Kraftaufwand öffne ich die Tür des Kühlschranks.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 14:31

Mir ist mehr als nur ein wenig mulmig als wir uns dem
Kühlschrank nähern. Ich fühle mich wie in einem Horrorfilm,
auch wenn ich noch nie wirklich einen gesehen habe.
In dem Internat auf dem ich war, gab es einige Mädchen
die heimlich sowas angesehen haben, doch ich hielt es
meist nicht länger als ein paar Minuten aus.
Thackery übernimmt die Aufgabe den Kühlschrank zu
öffnen, denn ich hätte wohl drei Stunden unschlüssig
davorgestanden, bis ich mich endlich getraut hätte.
Auch jetzt atme ich ersteinmal tief durch, bevor ich einen
Blick riskiere. Mein Blick streift zuerst ein paar Reagenzgläser
mit einer dunklen Flüssigkeit. Offenbar sind es Blutproben,
allerdings nicht mehr im besten Zustand. Das Blut ist
vertrocknet und verklumpt. Uns kann das natürlich
egal sein, wir könnten eh nichts daraus erfahren.
Ich blicke etwas weiter nach unten und jetzt muss ich
mich wirklich zusammenreißen um mich nicht zu übergeben.
Was dort drin liegt, in einem Behälter mit Flüssigkeit
schwimmend, sieht einem menschlichen Gehirn verdammt
ähnlich. Ich halte mir die Hand vor den Mund und versuche
mich wieder zu beruhigen.
Komm schon Emily es kann dir nichts tun. Das ist nur ein
Gehirn, genauso wie deins.

Doch dieser Gedanke lässt mich erst recht fast durchdrehen.
Es könnte schließlich auch mein Gehirn sein, das da munter
vor sich her planscht.
Um mich von dem Anblick ein wenig abzulenken lese ich
das Etikett auf dem Behälter.
"Susan Griffin, unrettbar beschädigt.", lese ich
leise und taumele ein wenig zurück, wobei ich gegen Thackery
stoße.
"Tut... tut mir leid.", murmele ich und kann meinen
Blick einfach nicht abwenden. Natürlich war mir klar gewesen,
dass es von einem Menschen stammte, doch jetzt hatte ich
einen Namen dazu und das machte es für mich real.
Dieses Gehirn hatte einem Mädchen oder einer Frau gehört,
die nun nicht mehr existierte. Nur noch ein winziger Teil
von ihr.

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 14:41

Mein Blick fällt ebenfalls zuerst auf die kleinen Plastikröhrchen,
in denen sich alte Blutproben befinden. Ich nehme sie in die Hand.
Sie stammen von Personen, deren Namen mir auf dem Schriftstück
aufgefallen waren. Doch sie sind nicht von Emily oder mir. Emily hat sich
derweil einem Fach etwas weiter unten im Kühlschrank zugewandt.
Von meiner Position aus kann ich nicht genau erkennen, um was es sich
handelt. Emily ließt das Etikett laut vor. Eine Gänsehaut überzieht meine
Unterarme, als sie zur Beschreibung des Patientenzustands kommt.
Emily taumelt nach hinten und stößt gegen den Rollstuhl. Ich strecke
instinktiv meine Arme nach vorne aus, um Emily daran zu hindern auf
mich zu fallen. Emily starrt immer noch gebannt auf das was sie im
Kühlschrank entdeckt hat, nun kann auch ich sehen, was sich in
der Plastikbox befindet. "Ist es das was ich denke?", frage ich
ein wenig von der Erkenntnis außer Atem. "Was haben die
hier gemacht?", meine Stimme zittert und kalte Angst greift nach
meinem Herz. Haben die Ärtze an unseren Gehirnen herumgepfuscht?
Können wir uns dehalb nicht erinnern? Vorhin auf der Notiz!
"Emily? Hast du die Notiz vom Empfangsthresen noch bei dir?",
frage ich entsetzt. "War da nicht die Rede von einem FEHLER?"
Mich beschleicht das Gefühl, dass ein Teil des Fehlers da unten
in dem Plastikbehälter schwimmt...

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Emily*
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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 20:33

"Ich... weiß es... nicht.", antworte ich Thackery
atemlos. Er ist genauso schockiert von dem Anblick wie
ich. Das kann doch alles kein Zufall sein! Was hatten
sie damit vor? Warum ist es beschädigt worden?

Langsam ziehe ich die Notiz aus der Tasche und nicke.
... dieses Mal keine Fehler machen!
Ich bin entsetzt wie sie über einen Menschen reden,
den sie vermutlich getötet haben. Ein Fehler, als ob
nichts weiter passiert wäre.
"Wie können sie das nur so sagen? Susan ist tot
und die tun so als wäre nur ein Chemieversuch in der
Schule daneben gegangen!"
, ich halte mir die Hand
vor den Mund und unterdrücke die Tränen.
Dann steigt in mir ein grausiger Verdacht auf.
Waren wir ebenfalls eines dieser Experimente und hatten
nur mehr Glück gehabt als Susan? Zumindest besaßen
wir unsere Gehirne noch, wenn auch mit großen Lücken.
Ich schlage die Tür des Kühlschranks zu, denn ich kann
den Anblick nicht mehr ertragen.
"Meinst du... sie haben, an unseren Gehirnen
herumgepfuscht?"
, frage ich Thackery und meine
Stimme zittert dabei vor Angst.

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Thackery*
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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 20:54

Emily zieht die Notiz aus ihrer Tasche. Sie
nickt. Ein kalter Schauer läuft mir über den
Rücken. "Ich weiß es nicht... Sie war für
diese Leute vermutlich nicht einmal Susan,
sondern eine Probennummer, mehr nicht.",

es ist traurig, aber so sieht es im Moment aus.
Emily ist sichtlich entsetzt über das was wir bisher
herausgefunden haben und auch ich weiß nicht, was
ich dazu sagen soll. Allein die Vorstellung, dass wir
einfach nur das Glück hatten die richtige Pille oder
die richtige Spritze zu bekommen und nicht so wie Susan
als missglücktes Experiment als Hirnschnitt in einer
Brotbox in diesem Kühlschrank zu landen, ist mehr
als grausam. Und ich dachte Versuche an Menschen...
so gefährliche Versuche seien nicht erlaubt... Emily
scheint genau den selben Gedanken zu haben, wie ich
gerade eben. "Ich weiß es nicht... aber das Gehirn dort...
der Name über dem Passwortfeld, unsere Erinnerungslücken...

das kann kein Zufall sein." Ich glaube ich brauche eine Pause,
um das ganze zu verdauen. "Können wir vielleicht eine
kurze Pause einlege?",
bitte ich Emily. "Du könntest mir
den Aufenthaltsraum zeigen." Eine Tasse Tee wäre
jetzt genau das richtige und vielleicht würden uns in
einer weniger beängstigenden Umgebung auch noch
ein paar Ideen kommen, wo wir die Suche fortsetzen.

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Emily*
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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 21:07

Auch ich glaube nun nicht mehr an Zufälle.
Irgendetwas ist in diesem Krankenhaus vor sich
gegangen und wir waren ein Teil davon, so
beängstigend dieser Gedanke auch ist.
Thackerys Bitte um eine Pause komme ich im
Moment allerdings nur zu gerne nach, denn auch
mir wird das ganze zu viel. Dieser fensterlose
Raum und das Wissen, dass hier Teile von längst
toten Menschen herumliegen, lässt in mir Übelkeit
aufsteigen.
"Ja... lass uns hier abhauen.",
stimme ich zu und drehe ihn mit dem Rollstuhl herum.
Im Hinausgehen, schalte ich den PC wieder aus und
nehme mir ein paar der Blätter mit um sie vielleicht
später noch durchzusehen, als letztes lösche ich das
Licht.

tbc: Gänge des Krankenhauses

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BeitragThema: Re: Das Labor   Di 2 Sep - 21:17

Emily stimmt meiner Bitte nach einer Pause zu und
sieht selbst erleichtert aus hier wieder rauszukommen.
Sie packt den Rollstuhl an den Haltegriffen und schiebt mich
Richtung Ausgang. Sie vergisst nicht einmal den Computer,
an den hätte ich nicht gedacht und schaltet auch das Licht
wieder aus. Sie nimmt nur ein paar Unterlagen mit. Gleich
erinnert nichts mehr daran, dass wir je in dem Raum waren.
Nur die Erinnerungen, die wir jetzt in uns tragen und die

fehlenden Notizen erinnern daran. Jetzt steht in dem Raum die

Zeit wieder still. Im Raum hat sich scheinbar nichts verändert
nur wir kommen als andere Menschen wieder aus diesem Labor.

Erleichterung macht sich in mir breit als Emily mich auf den Flur
schiebt.

tbc: Gänge des Krankenhauses

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