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 Walls of Ears

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BeitragThema: Walls of Ears    So 1 Feb - 21:34

Das Walls of Ears ist ein mittelgroßer Raum, in dem sich ein Rundtisch, um den mehrere Stühle stehen, befindet. Er wird für Besprechungen eher selten genutzt, da diese unter den Tribemitgliedern überall stattfinden können, falls es allerdings Grund für Sanktionen oder Probleme gibt, wird das Zimmer mit nur einer Tür als Verhörzimmer genutzt. Dies passiert auch bei Leuten, die neu zum Tribe stoßen und die nicht wieder sofort weggeschickt werden. Beleuchtet wird der Raum von mehreren Lampen, durch den Stromausfall halten allerdings die Fackeln an den Wänden als Lichtquellen her.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 2 Feb - 16:28

cf: Verworrene Gänge

Nachdem wir den Gängen gefolgt und am Ende des letzten davon noch eine lange Wendeltreppe nach unten in den Keller gegangen sind, kommen wir schließlich im alten Verhörraum an. Weil der Weg nach hier nicht vollständig beleuchtet ist, hat jeder von uns eine Fackel dabei, mit der wir die restlichen, die sich an den Wänden des Raums befinden, anzünden, um ihn mit Licht zu erfüllen. Ich habe mich die ganze Zeit über ziemlich unwohl mit diesem mir verhassten Element in der Hand gefühlt, Corey hätte es geliebt und es wahrscheinlich bloß angestarrt oder absichtlich fallen gelassen, um zu sehen, wie es sich ins Gebäude fressen würde. Im Zimmer selbst, das schon früher zu Betriebszeiten als "Walls of Ears" bekannt gewesen ist, was ein Metallschild neben dem Eingang verrät, platziere ich mich auf dem Stuhl gegenüber von der Tür am anderen Ende des Tisches. So ist es schwerer zu fliehen, sollte sich mir jemand in den Weg stellen, doch Dawn und meine Wachen werden das schon zusätzlich zu mir selbst zu verhindern wissen. Schweigend sehen wir uns alle hin und wieder an. Ich überlege währenddessen, was ich alles mit der Neuen anstellen könnte, wo sie reinpassen könnte, wenn ich entscheiden sollte, dass sie bleiben darf und wer sich um sie kümmern könnte. Da höre ich die Schritte einer einzigen Person in den Gängen wiederhallen, blaue Wellen in meinem Kopf. Jemand ist in Eile und ich erkenne das Laufmuster von Adrian an den Farben, die er produziert. Etwas scheint nicht zu stimmen..und ich will wahrscheinlich gar nicht wissen, worum es sich handelt.
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Tribelos-NPC*
Tribelos
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 2 Feb - 17:25

Adrian - 20 - Carnival Souls


cf: Eingangstor

Auf dem Weg zurück sind mir auf den Pfaden bereits weitere Wachen entgegen gekommen, die sich darüber wunderten, dass ich nicht am Tor auf sie wartete, sondern schon wieder die andere Richtung eingeschlagen hatte. Ich berichtete ihnen in wenigen Worten die Sachlage, woraufhin sie mir sagten, Aubrien sei bereits gemeinsam mit Dawn und ein paar anderen Gefährten auf dem Weg zum Verhörsaal gewesen. Na super. Ich musste mir merken, in Zukunft wirklich nicht mehr so leichtsinnig zu handeln. So schnell ich konnte, lief ich aber jetzt, weil das große Chaos auch hier auf einer gewissen Ebene nun unausweichlich war, zum Schloss, durch die Gänge, die ich mir da ich selbst gerne konstruierte und das nicht selten kompliziert, gut merken konnte, auch wenn der Raum, zu dem ich wollte, eher weniger in Gebrauch war, um es so schnell wie möglich hinter mich zu bringen, versuchte dabei, mir schon ein paar Worte zurecht zu legen. Aus dem Zimmer drang der Helle Schein der vielen Fackeln, Aubrien starrte erwartungsvoll auf die Tür, weil er mich wahrscheinlich gehört hatte. Er saß am Tisch, zu seiner Rechten Dawn, neben der Tür standen die Wachen, eine davon hinter unserem Anführer. Es bot ein einschüchterndes Bild und würde ich nicht zum Tribe gehören, würde ich wohl nun nervös sein. Aktuell wird dieses Gefühl von dem Ärger, den ich auf mich selbst hege, verdrängt.
"Adrian. Du bist so schnell wieder zurück. Haben sich deine Pläne geändert?", ergreift Aubrien neutral das Wort. Es ist daraus nicht zu interpretieren, was er denkt. Ich bleibe in der Tür stehen, komme zu Atem und nicke schuldbewusst.
"Berichte!"
Alle Zurechtlegungen sind aus meinem Kopf verschwunden. Aber ich muss reden.
"Sie...das Mädchen ist nicht mehr alleine. Es ist ein Pärchen zu ihr gestoßen, ein Techno und ein weiteres Mädchen, das man nicht zuordnen kann. Sie scheint ihrem Freund gegenüber jedoch loyal zu sein. Kami meinte, der Typ hätte seinen Tribe verlassen, um mit seiner Freundin zusammen sein zu können. Beide haben ihre Dienste angeboten...Es, verdammt, es tut mir leid, Aubrien...", sprudelt es nur so aus mir heraus. Er schaut mich schweigend an, dann Dawn, dann wieder mich. Er denkt nach. Dann nickt er ebenfalls.
"Keiner weiß, wer die Anschläge verübt hat. Und nur weil die Technos auch angegriffen worden sind, heißt das nicht, dass keiner von ihnen dort involviert gewesen ist. Ich glaube es sogar sehr wohl, denn eine Bombe zu bauen sollte nicht jeder einfach mal so können. Allein von den Materialien her nicht. Wir haben nun also mehrere Möglichkeiten. Wenn uns klar ist, dass sie nicht vorgeschickt wurden und beobachtet werden, damit ein Spitzel hier drin ist, können wir sie einsperren. Allerdings auch nur, wenn keiner sie vermissen würde. Denn ich bin nicht wirklich dazu in der Stimmung, noch mehr aufgebrachte Leute zu denen, die ohnehin schon kommen, hier zu haben. Aber wenn wir sie wegschicken, könnte Letzteres ebenso der Fall sein. Und wer weiß, ob noch Bomben vorhanden sind. Die vor dem Tor könnten versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen und falls das nicht nach ihren Wünschen verläuft, sind auch wir unsere Zuhause bald los. Es bleibt hingegen nicht genug Zeit, um eine Versammlung einzuberufen, also wird die Abstimmung über das, was wir tun, in diesem Kreis stattfinden", verkündet Aubrien ruhig und überlegt. Danach ruft er die einzelnen Möglichkeiten auf und wir beschließen, alle einzusperren, nacheinander getrennt zu verhören und dann zu sehen, was dabei herauskommt. Dazu müssen noch mehr Leute Wachdienst schieben und das um einiges intensiver. Aubrien wird hier warten, während zwei der Wachen mit mir kommen, damit wir die Neuankömmlinge festnehmen und in die Gefängnisse des Schlosses bringen können, die sich auf der gleichen Etage befinden. Es sind dunkle kalte Räume, aber wir haben keine Wahl.

tbc: Eingangstor
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Di 3 Feb - 20:30

Nachdem Adrian den Saal verlassen hat, merke ich, wie Dawns Blick auf mir ruht. Ich kann mir denken, was er sagen möchte. Wir haben uns nicht die ganze Zeit unserer Existenz über aus allem rausgehalten und keine tiefere Verbindung zu anderen Tribes hergestellt außer dem Handel von Waren auf dem Markt, um uns nun von Technos bedroht fühlen zu müssen. Sie haben ihre Zapper, doch wir sind ebenso nicht machtlos, in einem Kampf wären wir nicht so schnell besiegt, wie viele es glauben würden. Denn keiner weiß genau, wie viele Mitglieder unser Tribe hat außer diejenigen, die dazugehören und auch so ist einiges keinem Außenstehenden bekannt. Dass der Park bekannt ist und nicht leer steht, ist eine Information, deren Verbreitung man niemals verhindern konnte und das wollten wir auch nicht. Aber ich habe immer gehofft, unser Zuhause läge weit genug außerhalb und wäre schwer genug zu finden als dass wir unser ruhiges Leben so führen konnten wie wir wollten, ohne dass es bedroht wurde. Nun war die Situation mit den Angriffen in der Stadt, den vielen Flüchtlingen - obgleich einige es in der Stadt selbst auch nicht so schlimm aufzunehmen schienen, wie unsere Späher berichtet hatten - und der ungewissen Bedrohung vor dem Tor, von der wir nicht genau wusste, ob sie eine war oder nicht, allerdings anders geworden, brachte alles aus dem Gleichgewicht..
Keine sagte nach unserer Besprechung noch etwas, aber jeder spürte gewiss das Knistern im Raum. Ich würde es einfach auf mich zukommen lassen, jedes Gespräch mit den Personen so gut wie möglich führen, um sie einschätzen zu können. Das war schon mehrere Male gut gegangen, aber es war auch bereits vorgekommen, dass sich die Wege von Mitgliedern und dem Rest der Gefährten getrennt hatten und jedes Mal, wenn jemand ging, war da eine wochenlange Ungewissheit darüber, ob das schwerwiegende Folgen haben würde oder nicht. Denn wie alles im Leben verlief nicht jede Trennung im Guten und reibungslos.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 9 Feb - 14:27

cf: Eingangstor

Ich spüre , wie die Luft sich schlagartig verändert, als wir in das Innere des Gebäudes ankommen. Während es draußen noch sehr mild und warm war, ist es hier im Gebäude kühl , doch die Luftfeuchtigkeit scheint auch hier sehr hoch zu sein. Die Griffe um meine Arme lockern sich ein wenig , denn die Wachen scheinen bemerkt zu haben, dass ich im Moment einfach nicht in der Lage bin, Wiederstand zu leisten. Dennoch halten sich mich immer noch fest, und ich kann spüren wie ich durch unzählige , lange Gänge geführt werde. Unsere Schritte werden von den Wänden wieder gehallt . Ich versuche, mehrere Schritte ausfindig zu machen und konzentriere mich ganz genau auf die Geräusche, doch leider höre ich niemanden außer uns. Innerlich hoffe ich , dass Nick in Sicherheit ist, auch wenn der Gedanke daran, so, wie sie uns weggeschafft haben, absurd ist. Plötzlich bleiben die Wachen stehen, und einer von ihnen scheint eine Tür auf zu machen. Langsam werde ich in den Raum geführt. Die Tür fällt quietschend hinter uns zu. Ich frage mich, wie lange wir durch diese unzähligen Gänge gelaufen sind, es kommt mir wie eine halbe Ewigkeit vor. Der Raum , in dem ich mich jetzt befinde, fühlt sich nicht kalt an . Ich spüre eine angenehme Wärme, und höre etwas leise knistern. Feuer? Die Schritte schallen auch nicht mehr so, wie eben . Plötzlich, werde ich einfach losgelassen, und merke , wie ich nun einfach so in dem Raum stehe. Mit klopfendem Herzen warte ich ab, was als nächstes passieren wird...
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 9 Feb - 19:40

Die Schritte kündigen sie an. Eine Gruppe von mindestens drei Personen nähert sich, ihr Wiederhall klingt blau. Erwartungsvoll schauen alle zur Tür, wohingegen ich meinen Blick auf die Flamme einer der Fackeln gerichtet habe. Das Feuer ist ruhig in diesen fast zugdichten Räumen. So wie immer verbinde ich dieses Element jedoch mit meinem kleinen Bruder. An meiner Stelle hätte er die Neuankömmlinge sofort versklavt oder sie von seinen Lakaien verjagen lassen. Er liebte Spiele, eine wilde Hetzjagd durch den Wald wäre genau sein Ding gewesen. Und wenn er das Haus der Leute, die ihm auf die Nerven gegangen waren, entdeckt hätte, wäre nicht sicher gewesen, ob er es auch noch angezündet hätte. Diesbezüglich hatte er keine Skrupel und es tat jedes Mal weh zu erfahren, wenn er wieder jemandem geschadet hatte. Wenn seine tiefdunkle Seite zum Vorschein gekommen war, hinter der er seine verletzliche versteckte. Hinter all dem Fanatismus war seine Farbe für mich stets gleich geblieben.
Ich wende meine Augen erst von der Flamme ab, als Dawn mich an der Schulter berührt und zur Tür deutet. Dort stehen zwei Gefährten, in ihrer Mitte haben sie eines der Mädchen, dass, wenn meine Anweisungen befolgt worden sind, die Freundin des Technos sein muss. Ihre Augen sind noch verbunden, ihre Hände gefesselt und ein leichtes Zittern geht von ihrem Körper aus. Ihre Farbe ist ein Gemisch aus Rot und Blau. Verwirrung, Angst und Entschlossenheit.
"Nehmt ihr das Tuch ab", befehle ich und Lianne, eine der Wachen, tut wie ihr geheißen. In den braunen Augen des Mädchens sind genau die Gefühle zu sehen, die sich in Farben in meinem Kopf wiederspiegeln.
"Setz dich", meine ich zu ihr, deute dabei mit einer Hand auf einen der Stühle die nah vor ihr stehen. Die Wachen postieren sich vor der Tür. Nachdem die Kleine zögerlich Platz genommen und Dawn und mich abwechselnd mit aufgerissenen Augen taxiert hat, spreche ich sie wieder an und beginne das Verhör.
"Sprich. Wer bist du und was möchtest du hier draußen bei uns?"
Adrian hat mich zwar bereits über die Wünsche der Fremden in Kenntnis gesetzt, aber ich will es selbst hören, will die Stimmlage vernehmen, die Mimik und Gestik beobachten. Kleinigkeiten können so verdammt viel aussagen.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 9 Feb - 20:07

Ich höre eine tiefe Stimme, die mir Gänsehaut bereitet, die einer der Wachen befiehlt mir das Tuch von den Augen zu nehmen. Ich blinzele in den Raum hinein, und versuche , mich an das Licht zu gewöhnen,  was von den Flammen der Fackeln an der Wand ausgeht. Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen. Es sieht aus , wie eine Art Verhörzimmer aus alten Krimis. Die Männerstimme bittet mich zu setzen, während die zwei Wachen, die mich gerade noch hier her gebracht haben, sich sofort vor die Tür stellen. Ich nehme auf einem der Stühle Platz, die um einen großen runden Tisch stehen. Vielleicht finden hier irgendwelche Versammlungen des Stammes ab, überlege ich kurz, und blicke erst jetzt in die  Augen meines Gegenübers, der mich gebeten hat mich zu setzen. Neben ihm sitzt noch eine Person, die mich genauestens mustert , so wie der Mann, der anscheinend der Anführer ist  wie ich vermute. Ich lege die Stirn in Falten,als ich mir den Mann genauer ansehe. Es kommt mir vor, als wäre ich ihn schon einmal begegnet, dennoch verdränge ich den Gedanken gleich wieder. Es war sicherlich nur jemand , der ihm ähnlich sah , oder so.  Er verlangt meinen Namen, und was der Grund dafür ist, weshalb ich hier draußen bei ihnen gelandet bin.  Er will Antworten, was ich natürlich verstehen kann. Es wäre viel zu naiv gewesen, zu glauben, dass sie uns einfach so mir nichts dir nichts aufnehmen würden. Deshalb werde ich auch ehrlich sein, denn immerhin geht es hier nicht nur um mich , sondern auch um Nick, denke ich schmerzhaft, und frage mich, wo sie meinen Freund hingebracht haben.Ehrlich , blicke ich den Mann fest in die Augen. Mein Name ist Sally. Denke ich jedenfalls, füge ich leise hinzu, und erinnere mich kurzerhand an das, was ich heute Morgen erst erfahren. Wer weiß , wie ich wirklich heiße?, denke ich . Ich bin mit meinem Freund hierhergekommen, um den Chaos in der Stadt den Rücken zu kehren. Wir wollten zusammen ein neues Leben beginnen, und uns euch anschließen. Eurem Tribe.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Sa 14 Feb - 15:27

Das Mädchen schaut sich verängstigt um. Sie sieht aus, als würde sie darüber nachdenken, was in diesem Raum bereits alles geschehen ist und die Ereignisse in ihrer Fantasie sind wohl aufregender als die Realität. Wobei die Gespräche für einen Außenstehenden wohl durchaus seinen Reiz haben könnten oder mit Sicherheit würden, fänden sie innerhalb eines Films oder einer Serie statt. Ich hatte mich nie sonderlich für Krimis interessiert, aber der Typ, der mich und meinen Bruder damals adoptiert hatte und wollte, dass wir ihn so wie seine eigenen Kinder es taten "Sir" nannten, war total versessen auf diesen Stoff und sammelte alle möglichen Werke von Krimiautoren oder schaute sich Serien an. Als er sich mal einschmeicheln und interessant wirken wollte, hatte er Corey und mir erzählt, früher als junger Erwachsener habe er immer davon geträumt, Polizist zu werden, es aber nie schaffen können, also lebte er seine Leidenschaft für das Aufklären von Fällen eben durch andere Figuren aus, indem er verfolgte, wie sie einem Täter langsam auf die Schliche kamen. Ich schob die Erinnerungen beiseite. Unseren Adoptionsvater hatten weder Corey noch ich jemals wirklich akzeptiert, seine Frau war ganz in Ordnung, aber sie waren stets Fremde, die uns einfach ein Heim boten, aber kein Zuhause. Und ihre Kinder erst Recht nicht.
Die Fremde kommt meiner Aufforderung nach, schaut mir dabei in die Augen und ich frage mich, ob sie damit Stärke beweisen oder einfach nur ihre Unsicherheit überspielen möchte. Sie stellt sich als Sally vor, sagt den Satz mit dem gleichen Informationsgehalt, den Adrian mir zuvor schon berichtet hatte und redet davon, sich uns anschließen zu wollen. Ihre Wortwahl verwundert mich und wie bei vielen anderen, die hergekommen sind, um Unterschlupf und Sicherheit zu finden, weiß ich nicht genau, mit was wir genau das vermitteln. Wir mögen als ein sicherer Tribe wirken, der wir auch sind, aber es gibt genug, die hilfsbereit sind, sich mit offenen Armen um andere kümmern und dennoch zieht es manche eher zu uns. Bei dem Beginn des neuen Lebens horche ich ebenfalls auf. Nur die Zerstörung allein wird wohl nicht dafür gesorgt haben, dass alles sonst von ihnen verschwunden ist. Aber andererseits ist sie mit einem Techno unterwegs und wer weiß, was der sich in seiner Zeit alles zu schulden kommen lassen hat.
Skeptisch mustere ich Sally.
"Du glaubst, dein Name sei so? Hat der Techno dich etwa manipuliert, sodass du deinen Namen vergessen und dir einen neuen gegeben hast oder denkst, er habe dir das eingeredet? Du musst zugeben, dass es nicht sehr seriös wirkt, wenn man sich nicht einmal beim eigenen Namen sicher ist. Und aus welchem Grund seid ihr gerade zu uns gekommen? Die Umgebung ist ist voll mit anderen Tribes, aber ihr wart ja scheinbar ziemlich hartnäckig da draußen. Was hat euch dazu bewogen, dass wir euch aufnehmen sollten und würden?", erwiedere ich nach einer kleinen Pause. Die Finger meiner linken Hand klopfen dabei rhythmisch auf meinen Oberschenkel.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Sa 14 Feb - 16:13

Das geht ihn nichts an, du wirst nichts sagen!, droht mir eine innere Stimme. Doch er hat Recht. Mir würde es auch komisch vorkommen, wenn mein Gegenüber seinen Namen in Frage stellt. Mein Blick wirkt jetzt emotionslos, doch auch in mir macht sich eine komische Leere breit, als ich die folgenden Worte ausspreche: Nein, er hat mich nicht manipuliert.Ich habe vor ein paar Stunden erfahren , dass ich adoptiert worden bin. Mehr nicht. Also woher soll ich wissen wer ich wirklich bin? Nick hat die Technos meinetwegen verlassen, damit wir zusammen sein können. Wir wollten einfach raus aus der Stadt, weg von allem. Also sind wir hier gelandet. Wir haben gehört, dass sich eurer Tribe aus den meisten Angelgenheiten der Stadt heraushält. Also sind wir los.  Es ist noch nicht mal gelogen, was ich dem Mann mir gegenüber erzähle. Und mehr will ich auch nicht erzählen. Ich bin kurz in Versuchung zu fragen, was sie mit Nick gemacht haben, denn die Angst um ihn wächst immer mehr. Immer noch mustert er mich. Nein, ich habe schon fast das Gefühl , als ob sich seine Augen regelrecht in meinem Kopf reinbohren, um meine Gedanken zu lesen, und mich über kommt Gänsehaut, was durch sein unruhiges Klopfen mit seinen Fingern auf seinem Bein nur noch mehr bestärkt.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Sa 14 Feb - 23:08

Sallys Mimik verändert sich. Da wo eben zu viele Emotionen waren, ist nun fast nichts mehr zu sehen. Sie gibt sich Mühe, nichts nach außen dringen zu lassen. Aber ich weiß es besser. Ihre Farben sind immer noch da. Und das ist mein Vorteil gegenüber anderen Menschen, seit ich gelernt habe, mit meiner Gabe umzugehen, die ich lange Zeit als Last angesehen habe. Oft bereiteten die Farben mir Schmerzen und tun es heute noch, aber sie haben auch ihr Gutes. Da kaum einer von meiner etwas anderen Sicht der Welt weiß, hilft sie mir so, jemanden durch die Farben, die ihn umwabern besser einzuschätzen, selbst wenn man einem Menschen oberflächlich nichts mehr ansehen kann.
Sally berichtet davon, vor wenigen Stunden darüber informiert worden zu sein oder eher herausgefunden zu haben, ein adoptiertes Kind zu sein. Es überrascht mich, aber ich kann ihre Gefühle darüber zumindest nachvollziehen. Obwohl Corey und ich wussten, wer unsere Eltern gewesen waren, weil wir eine kurze Zeit mit ihnen hatten verbringen können, ehe sie uns an diesem einen Tag damals durch den Unfall weggerissen wurden, war die Frage, wie wir uns wohl entwickelt hätten, wenn wir die Chance dazu gehabt hätten, länger in unserer richtigen Familie aufwachsen zu können, immer wieder aufgetaucht. Und besonders mein Bruder und ich hatten oft genug spüren müssen, wie schlimm es war, sich nicht nur in einer anderen Familie, die bereits eine mit Kindern war zusätzlich zu der grausamen Welt zurechtfinden zu müssen, nachdem wir im Chaos eines Heims gelebt hatten. Sally geht nicht auf Details ein, was ich ihr nicht verwehren kann. Aber es muss auch eine Erkenntnis sein, die einem den Boden unter den Füßen wegzieht, wenn man erfährt, dass man sich nach dem Virus nicht einmal mehr auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern und den Gründen für die Freigabe zur Adoption machen konnte, weil es kaum jemanden gab, den man hätte fragen können und alle möglichen Dinge wurden durchwühlt, sodass die Chance überhaupt noch etwas zu finden, selbst Papiere, gegen Null ging. Andererseits spielte das eigentlich eine Rolle? War es nicht viel wichtiger, wenn man gut aufgewachsen war, egal bei wem? Jeder hatte seine Eltern, älteren Geschwister, Freunde und Bekannte durch den Virus verloren, also aus welchem Grund sollte es nun dann noch eine Bedeutung haben, wann man seine richtigen Eltern, die ihre Rolle nie eingenommen hatten, schon verloren hatte, ehe man es begreifen und wissen konnte? Wahrscheinlich war das sogar noch mal um einiges besser als das, was Corey und mir wiederfahren war. Und die Sache mit der Identität...man war auf eine gewisse Weise nicht von Dingen wie Eltern oder sowas abhängig. Sie konnten einen formen, so wie auch die eigene Kindheit, aber was man ab einem gewissen Punkt aus seinem Leben machte, war das, wodurch man es auch definierte. Man war selbst dafür zuständig.
"Indem du daran denkst, wie dein Leben ausgesehen hat und wer du in deinen bisherigen Lebensjahren gewesen bist. Oder hast du die Erinnerung an deine komplette Vergangenheit genauso zurückgelassen wie du es nun mit deinem Leben tun möchtest?", spreche ich meine Gedanken ohne Scheu aus. Meine Stimmlage ist aber mehr neutral denn wertend. In meinem Augenwinkel sehe ich, dass Dawn meine Antwort etwas überrascht, dann scheint er sie aber nachvollziehen zu können.
"Und was deinen Freund betrifft. Die Technos haben bei den Angriffen sehr einstecken müssen. Es wurde vieles zerstört, auch von ihnen. Ob sie da so dulden, dass sich gewisse Leute einfach aus dem Staub machen? Da haftet immerhin der Hauch einer Flucht an oder davon, dass man etwas zu verbergen hat. Wovon es innerhalb der Technos ja einiges gab und mit Sicherheit noch gibt. Glaubst du nicht, man wird nach ihm suchen? Und was ist mir dir? Hast du all deine Freunde und deine Familie, wenn du sie denn ehe du von deiner Adoption erfahren hast, gehabt hast, auf welche Weise auch immer zurückgelassen? Aus welchem Grund?", rede ich ruhig weiter und stelle eine Menge fragen, die mir spontan in den Sinn kommen. Vermutlich will Sally weiterhin nicht viel von sich verraten, aber dass wir uns aus Angelegenheiten anderer Menschen und Tribes, die mit uns nichts zu tun haben, raushalten und unser eigenes Ding machen, heißt nicht, dass wir genauso anonym mit Fremden umgehen und sie sein lassen, wer sie sein wollen, ohne auch nur eine Kleinigkeit wissen zu wollen. Keiner der Gefährten ist ein gläserner Mensch, kein offenes Buch, ich am allerwenigsten. Doch so, wie der Tribe aktuell besteht, ist er sicher und das soll so bleiben.


Zuletzt von Aubrien* am So 15 Feb - 1:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    So 15 Feb - 0:04

Natürlich frage ich mich, was gewesen wäre, wenn alles ...anders gewesen ist. Doch nun ist nunmal so. Und um ehrlich zu sein, habe ich in den letzten Stunden kaum Zeit gehabt darüber nach zu denken.Dennoch weiß ich ganz sicher, dass ich mit der Vergangenheit durch bin, und nochmal ganz von vorne anfangen will. So richtig ,meine ich. Ich kenne Nick schon mein Leben lang, wir sind sozusagen zusammen ....aufgewachsen. Mit ihm möchte ich meine Zukunft verbringen!
Auch wenn wir irgendwann an unsere Vergangenheit, die uns verbindet, erinnert werden. Aber das wird doch jeder hin und wieder.
Überrascht über mich selbst, sehe ich den jungen Mann vor mir an. Wie hat er das gemacht? Er hat anscheinend eine sehr gute und außergewöhnliche Menschenkenntnis es, denn anders kann ich es mir einfach nicht erklären, dass er soviel aus mir rausbekommen hat, mehr, als ich eigentlich erzählen wollte. Doch das spielt jetzt auch keine Rolle mehr.
Er scheint mir plötzlich gar nicht mehr so gruselig vor zukommen, wie am Anfang des Gesprächs. Ganz normal spricht er Themen an, zum Beispiel wie , ob die Technos nicht nach ihm suchen werden. Ich seufze hörbar auf. Zumindest wurden wir nicht verfolgt , oder so, dass ist sicher. Und da es kein Strom mehr gibt, wird uns auch kaum eine Kamera aufgezeichnet haben. Und alles , was mit den Technos auch nur ansatzweise zu tun hat, hat er an den Wachen über geben. Und auch an diesen Sachen wird es unmöglich sein , uns oder ihn irgendwie orten zu können , ohne Strom. Ob sie auf eine andere Weise nach ihm suchen werden , bezweifle ich, denn als wir von dort abgehauen sind, waren nicht mehr sehr viele von ihnen übrig, und es hat keinen interessiert, wer rein und rausgeht. Sie wirkten alles sehr verschreckt durch die Angriffe in der Stadt. Und was mich betrifft... Ich habe auch bei einem Tribe gewohnt. Eigentlich in 2 insgesamt bis jetzt. Doch auch das habe ich jetzt hinter mir gelassen. In den Tribes  war es nicht sehr angesehen, wenn jemand mit einem festen Mitglied der Technos zusammen war. Doch wo war es das schon? Neben Nick , gibt es nur noch eine Person , der ich vertraue, und das ist...seine Schwester.  Die letzten Worte kommen mir etwas zaghaft über die Lippen. Doch wenn er noch tiefer bohrt,dann schreie ich, dass ist alles, was ich ihm erzählen kann, und ich habe es so formuliert, dass es sogar auch der Wahrheit entspricht.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    So 15 Feb - 1:13

Entgegen meiner Erwartungen springt Sally doch auf meine simplen aber direkten Worte an. Sie erzählt davon, durch die kurze Zeit, die erst vergangen ist, seitdem sie diese neue Information erhalten hat, die ihr Leben oder zumindest den Anfang davon ein bisschen unklar werden lässt, noch kaum darüber nachgedacht zu haben. Mir ist nicht ganz schlüssig, wie sie es eigentlich herausgefunden hat. Danach fragen werde ich mit Sicherheit jedoch nicht, da es keine relevante Information darstellt. Interessanter ist, dass sie meint, ihr Freund Nick und sie seien zusammen groß geworden. Wie sie über die Beziehung redet und wie sich ihre Aura dadurch färbt, lässt darauf schließen, dass die beiden noch nicht lange als Liebespaar zusammen sind. Eine gewisse Unsicherheit schwingt noch mit. Umso sicherer klingen dann die Worte, mit denen sie ihre Pläne formt.
"Du hast Recht, viele werden zu oft an das erinnert, was einmal gewesen ist. Und einige haben hier einen Platz gefunden, an dem sie das alte durch neue Erfahrungen oder nostalgische Erinnerungen in Bezug auf einen Ort wie diesen hier ersetzen können." Ein Freizeitpart spiegelt etwas wieder, zu dem viele sich als Kinder hingezogen fühlten, weil es so viele aufregende Sachen dort gab. In meinem ganzen Leben war ich nie in jungen Jahren in einem solchen lebendigen Park gewesen. Unsere Adoptiveltern legten nicht viel Wert auf unsere Wünsche, eher auf die ihrer leiblichen Kinder und auf ihre Berufe natürlich. Darum war der Park auch für mich ein Ort zum Träumen, das ich mir gelegentlich erlaubte.
Sally beantwortet mein Nachhaken zu ihrem Freund. Ohne Strom ist sein Tribe aufgeschmissen, das mag sein. Vielen geht es nicht anders, aber die Technos basieren allein durch ihren Namen ja schon darauf, dass sie Technologie und die dazu nötige Energie brauchen, sich dadurch definieren. Die junge Frau versichert, sie und ihr Freund seien nicht verfolgt worden und legt dar, die Technos seien ohnehin nur noch ein kleiner Haufen Leute, hartnäckige langjährige Mitglieder wahrscheinlich, deren Welt ohne den Supertribe zusammenbrechen würde. Es ist trotzdem schwer, sich ängstliche Technos vorzustellen, wo sie es doch meistens waren, die Angst in anderen hervorgerufen haben...
Zuletzt verrät das Mädchen noch, bereits Mitglied in zwei Tribes gewesen zu sein, ohne deren Namen oder Gründe dafür zu nennen, wieso sie nicht geblieben ist. Bis auf dass sie mit ihrem Freund zusammen war, war aufgrund seines Status nicht genau das war, was viele am liebsten um sich hatten. Am meisten überrascht mich dann, als sie Nicks Schwester erwähnt. Weiß sie, was die beiden vorhatten und wo sie sich befinden? Ist die ganze Aktion am Ende doch eine Art Falle, mit der jemand versuchen möchte, uns zu linken? Falls ja, würde Sally vielleicht nicht so offen darüber reden, in dieser Welt musste man aber mit allem rechnen.
"Ich will es für euch hoffen. Wir haben uns nicht umsonst aus allem herausgehalten, was die Leute in der Stadt machten. Und nur weil so vieles zusammengebrochen ist wie ein Kartenhaus wollen wir nicht, dass sich daran etwas ändert. Die Probleme dort draußen interessieren uns nicht, wir haben sie nicht verschuldet. Im Gegenteil. Jedenfalls..ist dir bewusst, was dein Freund bei den Technos getan hat? Was auch immer es war und aus welchen Gründen, jemand ändert sich nicht so rasch. Gewohnheiten abzulegen, ist keine leichte Angelegenheit. Und ihr mögt einen Neuanfang haben wollen, aber wir sind nicht bereit dazu, dass er darauf grundiert, dass wir in Konflikt mit jemandem geraten, weil rauskommt, dass wir eine Art Verbrecher bei uns auf dem Gelände haben. Auf welche Weise auch immer. Bei welchen Tribes warst du denn zuvor? Und was ist mit deiner Schwester geschehen? Weiß sie, dass ihr hier seid?", mache ich weiter mit dem Verhör. Es war die richtige Entscheidung, zuerst dieses Mädchen hier zu befragen, weil ich mir vorstellen kann, dass ihr Freund am Ende wahrscheinlich auch schweigend vor uns hätte sitzen und nichts verraten können, ob das nun zu seinem Nachteil gewesen wäre oder nicht. Und Adrians neuer Schützling hat offensichtlich nicht genug mit den anderen beiden zu tun, um viel wissen zu können.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    So 15 Feb - 12:21

Ja, das stimmt, so ein Frezeitpark ist schon etwas tolles. Viel habe ich zwar jetzt noch ncht von diesem hier gesehen, aber von Weitem zieht einen das Riesenrad ja schon magisch an. Ich lächele kurz auf. Als ich klein war,sind wir mit unseren, besser gesagt mit Nicks Eltern ab und zu auch mal in einem Freizeitpark gewesen. Das war sozusagen immer das Highlight, denn für diese paar Stunden, die wir dort gewesen sind, konnte ich all meine Sorgenn und Ängste, die ich als Kind gehabt habe, vergessen. Ich erinnere mich noch genau daran, als ich neun war, wie ich mich in einem Freizeitpark verlaufen hatte,ohne es am Anfang zu merken,da ich wie hypnotisiert von der Atmosphäre auf dem riesigen Platz gewesen war.Die glücklichen Kinder,die vor Freude und Aufregung aufschrien,wenn sich jenes Karussell angefangen hatte , sich in Gang zu setzen. Die Gerüche von den Süßigkeiten wie von frisch gemachter Zuckerwatte, und dieses Gefühl, dass für einen einzigen Tag, das Leben einfach unbeschwert war. Geradewegs bin ich auf den Zuckerwattenstand zugesteuert. In meiner blauen Latzhose, die vorne vor der Brust eine kleine Tasche eingenäht hatte, hatte ich noch etwas Geld übrig ungefähr fünf Dollar oder so. Fasziniert beobachtete ich den grauhaarigen Mann mit dem Bart  hinter dem Stand,der schwungvoll mit einer Hand den dünnen Holzstock in die Zuckerwattenmaschiene entauchte. Na Kleines, was darfs denn sein?, fragte er mich mit einem mir unbekannten Akzent, als er mich bemerkt hatte. Ich hätte gerne eine große Zuckerwatte, antwortete ich höflich. Ich zog schon mal das Geld aus der Tasche, stellte mich auf Zehenspitzen, und legte es auf die Theke. Nach ein paar Sekunden kam der Mann um die Theke rum, und reichte mir freundlich lächelnd die Zuckerwatte. Ich bedankte mich noch kurz, ehe ich mich umdrehte, um mich weiter , alleine in dem Park umschaute, und biss immer mal wieder  ein großes Stück von der köstlichen Süßigkeit ab, die jedes Mal an meinen Lippen kleben blieb. Plötzlich griff jemand nach meiner Hand, und hielt meinen Arm fest. Erschrocken drehte ich mich um. Bist du Sally Martin? Ängstlich nickte ich dem großen dünnen Mann zu , der mir diese Frage gestellt hatte. Komm mit , du wirst gesucht. Langsam zog der Mann mich vorsichtig an meiner Hand mit. Hast du denn nicht mitbekommen, dass du ausgerufen wurdest?, fuhr er mit seinen Fragen fort. Ich schüttelte den Kopf. Erst jetzt war mir aufgefallen, dass ich die ganze Zeit ohne Mum , Dad und Nick durch den Park spaziert bin. Der Mann führte mich zu einem Stand, und direkt davor konnte ich ihn schon erkennen. Sein Gesicht wirkte sehr erleichtert, als er mich mit dem Mann auf sich zukommen sah. Mensch Sally, ich hab mir sollche Sorgen gemacht. Ich hab überall nach dir gesucht. Der Mann ließ mich los, da hatte Nick mich auch schon fest mit seinen Armen um schlungen. Ich hörte regelrecht, wie ihm ein Stein vom Herzen fiel. Als er mich loslies, sah ich ihn entschuldigend an. Komm mit , Mum und Dad warten schon am Auto auf uns, sagte er noch, während er mich an die Hand nahm, und wir beide zusammen den Park verließen. Es waren nicht unsere Eltern, von denen ich zu dem Zeitpunkt dachte, dass es auch meine wären, die sich solche Sorgen um mich gemacht und mich sogar ausrufen lassen haben. Nein, es war Nick, der dies tat.
Ich merke wie meine Augen plötzlich feucht werden ,und wische mir schnell die Tränen aus meinen Augenwinkeln,so gut wie es mit immer noch verbundenen Händen halt geht, als ich bemerke ,dass mir der junge Mann wieder ein paar Fragen gestellt hat. Lüg!, befehle ich mir selbst im Inneren, als er mich fragt, ob ich weiß, was Nicks Aufgaben bei den Technos gewesen sind. Also soweit ich weiß, hat er sich um die Systemprogramierungen gekümmert,oder wenn mal etwas mit der Technik schief lief, dann wurde er beauftragt sich darum zu kümmern. Er war kein hohes Tier bei den Technos. Er hatte immer eine Art Vorgesetzten. Von anderen Sachen weiß ich jetzt nichts. Ich zucke kurz mit den Schultern. Gut gemacht, immerhin nur halb gelogen! , gratuliere ich mir selbst in Gedanken. Immerhin musste Nick Katniss versprechen, dass er so etwas nie wieder tun wird, und ich vertraue auf sein Wort, auch , wenn es nicht einfach sein wird. Was ich dann von mir gebe, entspricht alles der Wahrheit. Wir wollen euch wirklich nicht in Gefahr bringen, im Gegenteil. Ich weiß , dass es mehr als naiv war , hier einfach so auf zu tauchen, ohne im Hinterkopf zu haben, dass andere versuchen werden, es uns gleich zu machen. Und zu deinen Fragen. Ich war zuerst bei den Mallrats, und dann bei den Ecos. Und Nicks Schwester weiß zwar, dass wir zu einem Stamm außerhalb gehen wollten, doch sie kennt euren Tribe nicht. Sie ist selber in einem Tribe, doch sie wird uns jedoch nicht im Weg stehen. Sie hat es akzeptiert, als ich zu ihr gesagt habe, dass ich mich erst einmal selber finden muss. Und bei Nick weiß sie , dass er auf sich selber aufpassen kann. Du musst wissen seine Schwester und ich , wir stehen uns sehr nahe. Sie beschützt mich , wo sie nur kann, genau wie Nick. Doch sie wird uns in unseren Entscheidungen nicht im Weg stehen. Sie wird keine Gefahr für euch sein. Nicht solange  ich in Gefahr sein sollte. Bei meinen letzten Worten muss ich schmunzeln.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 16 Feb - 17:56

Auch Sally scheint einer der Menschen zu sein, die sich von der Magie eines Freizeitparks anstecken haben lassen, denn sie gibt kurz wieder, was sie fühlt. Mehr mit Farben als mit Worten, aber das macht für mich kaum einen Unterschied, eher im Gegenteil. Sie spricht vom Riesenrad, das wir mittlerweile so gut wie fertig repariert hatten, sodass es mit Strom vielleicht bald wieder ein paar Runden hätte drehen können. Aber nun ist es nach wie vor ein lebloses Objekt mit einer Geschichte und eine Zukunft, die hätte sein können, aber nun ungewiss wie alles andere ist. Adrian hatte vor einer Weile mal gemeinsam mit ein paar anderen die Idee ausgetüftelt, dass man das Riesenrad, wenn man es ein wenig modifizierte, als eine Art großes Windrad gebrauchen könnte, um eigenen Strom zu gewinnen. Damit wären wir noch unabhängiger von der Stadt gewesen und wer weiß, was alles möglich gewesen wäre, hätte die Umsetzung vollendet werden können. Doch um das Fahrgeschäft überhaupt bewegen zu können, wäre anderer Strom nötig gewesen, so ungern man es zugeben mag. Ich drifte etwas in meine Gedanken ab, Sally scheint es jedoch nicht anders zu gehen. Ihr Blick ist ins Leere gerichtet, manchmal huscht ein flüchtiger Schatten über ihr Gesicht, dann wieder Hauche in unterschiedlichen Nuancen. Sie erinnert sich bestimmt an etwas, aber sie spricht nicht darüber. Stattdessen sagt sie, als sie zurück im Jetzt ist, etwas zu den Aufgaben ihres Freundes bei den Technos. Ihr Verhalten, die Augen verraten, dass ein Teil von dem was sie sagt, der Wahrheit entspricht. Bis sie zu ihrem letzten Satz kommt und meint, nicht mehr zu wissen. Ich kann aber kaum sagen, dass ich in ihrer Aura lesen kann, dass sie lügt, darum werde ich mir etwas anderes einfallen lassen. Vielleicht sollte ich mich erst auf die anderen Informationen konzentrieren, die sie preisgibt. Die Ecos und die Mall Rats also. Zwei der friedlichsten Gruppierungen, die mir bekannt sind, wobei die Ecos es ähnlich wie wir halten und sich meistens in ihrer eigenen Welt im Wald aufhalten als in der Stadt. Dass auch sie ihre Idylle nicht von den Technos zerstören lassen wollen, kann ich ihnen nicht verdenken. Aber von den Mall Rats wissen wir, dass zumindest die Anführerin einen engen Kontakt zu einem Techno hat und sie sich auch so selten davor gescheut haben, jemandem zu helfen. Ihr Quartier liegt zwar mitten in der Stadt, doch...irgendetwas liegt noch im Hintergrund. Etwas, das erklärt, wieso man lieber zu einem Tribe geht, der sich zwar aus vielem raushält, aber auch nicht dafür bekannt ist, jeden reinzulassen, so wie es auch Sally bereits erkannt hat, statt zu den Menschen zu halten, die einem vertraut sind, die einen womöglich verstehen würden und zu Freunden geworden sind.
"Du liegst richtig mit deiner Feststellung. Es war nicht nur naiv, sondern es leuchtet nicht richtig ein, dass du deine Leute bloß verlassen hast, um einen Neubeginn mit einem Techno zu starten und sie das nicht akzeptiert hätten. Vor allem die Mall Rats sind doch wirklich als die reinsten Samariter bekannt, was sie manchmal ebenso leichtsinnig wirken lässt. Die Anführerin dort ist hingegen nach meinem Wissen das beste Beispiel dafür, dass sie auch in Technos keine kompletten Monster sehen. Was nicht heißt, dass wir das tun. Bei uns ist es nur eher so, dass sie Ärger bedeuten und selten aus ihren Fehlern lernen",erwiedere ich ernst. Es gibt zwar durchaus ehemalige Technos in diesem Tribe, diese haben sich aber damals schon von ihrer Gruppe gelöst, als sie erlebt haben, wie grausam sich das Vorgehen in diesem Tribe allmählich entwickelt hat. Ihr technisches Wissen ist hilfreich, aber bei ihnen war das Risiko ein anderes als es nun ist. Sie sind abgehauen, als ihr Tribe eine Erfolgssträhne hatte und ihre Auren waren klar. Die des anderen Technos, jene von Sallys Freund habe ich zwar noch nicht sehen können, aber dass sie nicht alles darlegt - was ein nachvollziehbares menschliches Verhalten aber eben genauso ein Indiz für etwas wichtiges Weiteres sein kann - lässt mein Misstrauen nicht unbedingt schwinden, selbst wenn ich ihre bisherige Kooperation positiv aufnehme.
"Und was deine Schwester betrifft, meinst du nicht, trotz ihres Versprechens, das sich ein wenig wiederspricht, wird sie versuchen zu schauen, ob du wirklich in Sicherheit bist? Wenn wir wollten, könnten wir dich und deinen Freund ganz schnell beseitigen. Oder wegbringen, mit euch machen, was wir wollten. Ohne dass sie davon wüsste, geschweigedenn es verhindern könnte. Es sei denn natürlich, sie würde ihr Wort für das Wissen, dass es dir ohne Umschweife gut geht, brechen und herkommen."
Es gefällt mir nicht, eine weitere Wissende im Bunde zu haben, obwohl man damit bereits rechnen konnte.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Mo 16 Feb - 18:35

Ich habe dir alles gesagt, was ich weiß. Und ja , die Mallrats kooperieren auch mit einigen Technos, unter anderem auch mit Ram , falls dir der Name etwas sagt. Dennoch heißt es nicht, dass sie gleich alle Technos, oder besser gesagt Ex- Technos die Tür aufhalten. Aber mit einer Sache hast du recht. Ich bin nicht ohne Grund aus der Stadt weg. Das sind private Gründe, die nur mich etwas angehen. Ich kann dir nur noch einmal versichern, dass wir keine Gefahr für euch darstellen, antworte ich ihm ruhig. Mehr werde ich nicht mehr dazu sagen, beschließe ich, schließlich habe ich schon mehr von mir gegeben, als ich eigentlich wollte. Und was sollte ich auch noch groß dazu sagen? Das Einzige, was vielleicht eine Gefahr darstellen würde, ist Nicks Neigung. Doch damit wäre ich eher in Gefahr , als er und sein Stamm. Doch ich bin das Risiko eingegangen, und werde es auch weiterhin tun. Weil ich ihn liebe! Und ich weiß, dass er mich genau so doll lieben tut, und er sich zusammenreißen wird. Ich bemerke, dass auch er seinen Gedanken ab und an mal für einige Sekunden nachhängt. Er stellt es in Frage , dass Katniss sich an ihr Versprechen halten wird, und sagt, wenn er wollte , könnte sein Tribe sonst etwas mit Nick und mir machen, so , dass es keiner bemerken würde, was mir wiederum eine erneute Gänsehaut bereitet. Ich glaube an ihr Wort! Sie hat noch nie eines ihrer Versprechen gebrochen.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Di 17 Feb - 0:39

Ich komme an einen Punkt, der einen Schritt zu weit zu sein scheint, denn Sallys nächste Antwort ist so abweisend, wie ich die erste erwartet hätte. Die wunde Stelle daran, dass sie und ihr Freund hier nicht einfach kommen können, sagen können, keine Bedrohung darzustellen und den Traum des neuen Lebens hier beginnen können, ist bloß jene, dass wir kein Mietshaus sind, in das jeder beliebige Mensch einziehen kann, wie er möchte und eben auch seinen Mitbewohnern aus dem Weg gehen und sein eigenes Ding durchziehen. Es muss sich keinesfalls jemand vollkommen offenbaren. Das möchte ich auch gar nicht, denn zu viele Details zeigen mir oft bereits meine Farben, doch es geht hier auch nicht um Sallys Privatleben, sondern um weitere Konflikte, die uns die beiden in Zukunft bescheren könnten. Innerlich treffe ich die Entscheidung, meine Späher besonders damit zu beauftragen herauszufinden, wer dieser Nick wirklich ist und was die Leute in der Stadt über ihn denken. Auf Nummer sicher zu gehen hat noch nie geschadet.
"Natürlich weiß ich, wer Ram ist. Und gerade, weil er offensichtlich seine Gesinnung und seine Pläne mit seinem Tribe geändert hat, obgleich viele Fehler und Grausamkeiten durch seine Befehle geschehen sind, müsste er doch ein offenes Ohr für deinen Freund gehabt haben. Es sei denn, er hat sich noch andere Dinge zu schulden kommen lassen außer seinen Handlungen bei den Technos. Doch nun gut. Wir werden dich kaum foltern, um mehr Antworten zu bekommen. Für's Erstre genügen die Informationen auch. Aber das hat nichts zu bedeuten, also mach dir keine falschen Hoffnungen. Genausowenig würde ich diese bei deiner Schwester hegen. Worte können ziemlich bedeutungslos werden, wenn es um Menschen geht, die man liebt und beschützen möchte. Wenn ihr euch so nahe steht, denkst du tatsächlich, sie würde dabei ruhig bleiben, wenn ihr in ein offenes Messer rennen könntet? Das solltest du dir vor Augen halten. Und vielleicht auch darüber nachdenken, wie du handeln würdest, falls sie in deiner und du in ihrer Situation stecken würdet", beende ich das erste Verhör und überlege, wo ich Sally hinbringen lassen sollte. Ob es so eine gute Idee ist, sie in eine Zelle neben ihrem Freund zu lassen, bezweifle ich, allerdings kommt so womöglich durch seine Reaktion auf ihre Rückkehr und den Umgang der beiden miteinander noch etwas Interessantes dabei heraus. Also wende ich mich an die beiden Wachen, die das Mädchen hergebracht haben.
"Ihr wisst, was zu tun ist. Einfach wird genügen", meine ich zu ihnen. Sie nicken und bringen sich in Position. Ich schaue zurück in Sallys Augen.
"Du bist entlassen. Steh auf, die beiden werden dich zu den anderen bringen." Da die Zellen auf der gleichen Etage liegen wie dieser Raum, ist es nicht nötig, ihre Augen erneut zu verbinden. Die Gänge im kompletten Schloss sind so verworren, dass sie sie sich auf Anhieb ohnehin nur schlecht merken können wird.
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Di 17 Feb - 13:07

Und wieder stellt er meine Antworten in Frage, was ich aber auch nicht anders erwartet hätte.
Doch , das ist alles, was ich sagen konnte. Niemand, und schon garnicht jemand Außenstehenden, wird je von mir erfahren, wie es wirklich ist. Das habe ich mir schon geschworen, als ich die Nacht im Vero Centre mit Nick verbracht habe. Doch als er das mit Katniss ansprechen tut, runzele ich nachdenklich die Stirn. Manchmal , ist sie schon etwas übermütig, doch würde sie uns in Gefahr bringen ,indem sie den anderen Ecos etwas davon erzählen würde, wo wir sind?
Schnell schüttelte ich den Gedanken wieder von mir ab. Nein, das würde sie nicht tun. Doch was ist, wen. Luna wieder irgendeine Vorahnung hegt? Ich bekomme nur noch die letzten Worte von dem Mann mit, der sich jetzt nun an die beiden Wachen wendet. Einfach wird genügen? Was das wohl zu bedeuten hat. Er bittet mich auf zu stehen, da ich nun. Entlassen bin , und die beiden Wachen mich zu den anderen bringen werden. Also stehe ich auf , und werde auch sofort von den beiden Wachen gepackt. Kurz bevor wir den Raum verlassen, drehe ich mich ein letztes Mal zu dem mysteriösen Mann um. Wieso werde ich das unbehagliche Gefühl nicht los, als ob das nicht alles gewesen ist.

tbc: Demons Jail
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BeitragThema: Re: Walls of Ears    Do 19 Feb - 14:26

Sally sagt nichts mehr, aber was auch immer es gewesen wäre, wäre kaum mehr von Belang. Dass sie denkt, merkt man dafür umso mehr. Nur was, das ist eine der Sachen, die mir die Farben nicht verraten können. Sie zeigen bloß emotionale Strömungen und wie diese belegt sind. Das Gemisch, das um Sally wabert, kann einiges heißen, auf jeden Fall bedeutet es verständlicherweise Verwirrung und Unsicherheit. Als die Wachen das Mädchen weggebracht haben, erhebe auch ich mich seufzend, Dawn tut es mir nach.
"Ich will, dass ihr für Blaze und wer ihn in die Stadt begleitet mitgebt, dass sie sich nach einem Nick, der den Technos angehören soll, umhören sollen. Bevor wir weitere Schritte einleiten können, außer ihnen die Unterkunft, die sie erbeten haben, durch das Gefängnis im Mindesten zu gewährleisten, möchte ich wissen, womit wir es wirklich zu tun haben", sage ich in den Raum hinein. Alle wissen, dass es keine leichte Angelegenheit ist und die Hoffnung, dass nichts Gravierendes in Erfahrung gebracht wird und wir dadurch keinen Ärger an den Hals bekommen, ist auf jeden Fall da.
Weil das Verhör doch länger gedauert hat als gedacht, verrät mir ein Blick auf meine Taschenuhr, wie sehr die Zeit bereits wieder fortgeschritten ist.
"Dawn, kannst du bitte dafür sorgen, dass unsere...Gäste etwas zu Essen und Trinken bekommen? Dafür wäre ich dir sehr dankbar. Und die Wachen selbstverständlich ebenfalls", meine ich zu meinem besten Freund, der mein Anliegen mit einem Lächeln bejaht. Dann löschen die Wachen die Fackeln, verschließen den Raum, als wir auf den Gang getreten sind und als geschlossene Gruppe kehren wir in die belebteren Teile des Schlosses zurück. Im Clockwork Diner wird nun viel los sein.

tbc: Lyle's Clockwork Diner
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