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 Château de Versailles

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BeitragThema: Château de Versailles   Mo 26 Jan - 18:18

Hier befindet sich das Zimmer von Königin Charmaine.
Es ist großzügig geschnitten, mit weiten Fenstern, sodass der Raum hell und einladend wirkt.
Die Wände haben auffällige Schnörkel und Muster in Gold und Bronze, die bis zur Decke reichen, die mit Stuck verschönert ist.
In der Mitte steht ein großes Himmelbett.
Eine gemütliche Sofa-Ecke und einen Schreibstisch mit verschiedenen Unterlagen befindet sich ebenso in diesem Raum.
Es gibt auch ein eigenes Bad im Nebenraum rechts von ihr und im Nebenraum links von ihr befindet sich das Ankleidezimmer.
Durch einen Geheimgang im Ankleidezimmer kommt man durch das ganze Schloss.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   So 1 Feb - 18:39

First Post

Nach einer scheinbar ewigen Reise sind wir nun endlich in unserem neuen Zuhause angekommen.
Ich habe schon kurzen im Schloss umgeschaut und festgestellt, wie prächtig es ist.
Es hat sehr viele Räume und alles ist mit den besten Dingen ausgestattet und wirkt absolut majästetisch.
Als ich in diesem Raum ankomme, weiß ich sofort, das wird mein Zimmer, es ist das prächtigeste von allem Schlafgemächern hier im Schloss.
Vorerst werde ich auch eins für mich alleine haben, da König Frederik später nachkommt. Er sucht noch nach weiteren Anhängern und hat mir die Führung übergeben. Worüber ich mehr als froh bin, so habe ich die Macht über das alles hier und jeder muss sich meinen Wünschen anpassen und sie erfüllen - so wie ich es immer wollte.
Ich schaue mich lange hier um, verweile überall ein paar Minuten und betrachte alles eingehend.
Auch einen Blick aus den Fenstern werfe ich, der Garten ist riesig und wirkt sehr einladend, auch gibt es viele Plätze wo man sich zurückziehen kann.
Dann setze ich mich auf das große Himmelbett. Der kühle Stoff der Überdecke fühlt sich sehr schön auf meiner Haut an.
Ich streiche über die Kissen und den Überwurf, der herunter hängt.
Mein Blick schweift noch einmal durchs ganze Zimmer und ich warte darauf, was alles auf mich zukommen wird.


Zuletzt von Königin Charmaine* am Do 9 Jul - 17:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 2 Feb - 17:30

Ich muss eingenickt sein, denn ich schrecke hoch und brauche einige Minuten ehe ich begreife wo ich bin.
Dann strecke ich mich und stehe auf. Mein erster Blick fällt in den Spiegel und ich stelle fest, dass mein Kleid von Falten übersäht ist. Schnell gehe ich zum Schrank und greife mir ein Kleid im Leomuster, dass ich kurzerhand anziehe.
Was mache ich denn nun? überlege ich, es sind noch nicht sehr viele von unseren Leuten hier angekommen und es langweilt mich hier fürchterlich. Daher beschließe ich mich mal im Garten umzuschauen.
Ich brauche einige Anläufe, ehe ich den richtigen Weg finde und das dann auch noch ohne bemerkt zu werden.
Denn mein werter Herr Gemahl würde es sicher nicht gefallen, wenn ich ohne Wache in die Stadt gehe, aber wahrscheinlich würde es ihm genauso wenig gefallen, wenn ich mir meine Blumen schneiden gehe.
Doch das ist mir egal, ich liebe die Gefahr oder in diesem Fall ist es einfach so, dass ich meinen Kopf immer durchsetze, das gehört einfach zu mir....Gedanken von früher flackern vor mir auf doch ich verdränge diese sofort.

tbc: Eingangsbereich
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 18 Feb - 10:37

First Post

Ich klopfe kurz an. Da ich aber nichts höre, mache ich die Tür ein kleines Stückchen auf. Keiner da. Egal. Also gehe ich rein und schließe die Tür wieder hinter mir. Mit der Wäsche in der Hand gehe ich zum kleiderschrank und hänge sie weg. Auch das was Madam mal wieder achtlos hat fallen lassen, hebe ich auf und räume es ordentlich weg. Danach gehe ich in das Badezimmer und mache sauber. Dabei driften meine Gedanken wieder einmal ab. Gut das sie nicht da ist, sonst hätte ich mal wieder ärger für´s denken bekommen. Als ich erfahren habe, wo wir sind war ich sehr aufgeregt. Und ich will hier auch weg. Aber die ganzen Wachen am Eingang würden sofort melden wenn ich verschwinde. Aber ich will wieder zurück zu Jareth und dem Tribe. Ich gehöre hier nicht hin. Als ich im Bad fertig bin, gehe ich wieder rüber. Erst mache ich das Bett. Wie gerne würde ich mich da einmal rein legen. Aber das würde sie sofort bemerken. Dann räume ich den Schreibtisch auf.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   So 1 März - 17:28

cf: Eingangsbereich

Als ich ins Zimmer komme bemerke ich sofort, dass noch jemand hier ist.
Doch darüber mache ich mir keine Gedanken, denn das kann nur Wendy sein.
Ich schaue mich um und stelle fest, dass sie ihre Aufgaben gut gemacht hat, alles ist sauber und ordentlich, das Bett gemacht. Die Wäsche, die ich vorhin einfach auf den Boden geworfen habe, ist weggeräumt und alles steht an seinen Platz. Erfreut nicke ich vor mich hin.
Dann entdecke ich sie, sie ist eingeschlafen an meinem Schreibtisch.
Langsam gehe ich auf sie zu, ich schleiche mich praktisch an sie heran, es bereitet mir einfach zu viel Spaß Leute zu ärgern.
Als ich sie mir aus der Nähe genauer anschaue, bemerke ich, dass sie müde aussieht und scheinbar gerade etwas aufregendes träumt. Ihre Lider zucken immer mal wieder genauso wie ihre Mundwinkel, doch dabei strahlt sie etwas glückliches aus.
Ich trete noch ein Stück näher an sie heran und neige dann meinen Kopf zu ihr herunter, sodass mein Mund an ihrem linken Ohr ist und sage dann böse, aufstehen!
Doch ich meine das gar nicht so boshft wie ich es ausspreche, dafür habe ich einfach zu gute Laune heute.
Nun flattern ihre Lider noch hektischer, bis sie sie ruckartig aufreißt.
Grinsend stehe ich neben ihr und schaue sie an, sie braucht eine Weile bis sie wach ist und mich dann ängstlich anschaut.
Hast du gut an meinem Schreibtisch geschlafen? frage ich sie immer noch hämisch grinsend.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   So 1 März - 17:56

ich hatte das Zimmer fertig aufgeräumt. Da Madam
noch nicht wieder da war, hatte ich mcih an den
Schreibtisch gesetzt. Ich muss wohl eingeschlafen
sein. Es kann nicht anders sein. Denn meine Eltern
stehen vor mir. Und ich weiß das sie tot sind. Doch
plötzlich zucke ich zusammen als ich unsanft geweckt
werden. Als ich die Augen öffne, springe ich ruckartig
auf. Verzeiht Hoheit.... Das wollte ich nicht... Ich...
Ich muss eingeschlafen sein
stammel ich mir nervös
zusammen und schaue sie nicht an. Ich warte auf
die Strafpredigt.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 2 März - 17:56

Es ist einfach zu goldig, wie sie sich voller inbrunst entschuldigt und mir dabei nicht einmal in die Augen schauen kann, vor Angst und Scham an meinem Schreibtisch eingeschlafen zu sein.
Manchmal ist die Kleine einfach zu putzig, es wäre eine Schande, wenn sie den Bogen irgendwann einmal überspannen würde denke ich.
Ich stelle mich gerade und dicht vor ihr hin, straffe meine Schultern, um besonders böse zu wirken. Mahnend schaue ich sie dabei an, doch dann fange ich an zu lachen. Es ist ein fröhliches Lachen, doch es schwingt auch ein bisschen Boshaftigkeit mit so bist du wenigstens ausgeruht und stehst hier nicht rum und gähnst die ganze Zeit sage ich dann schluss endlich rügend zu ihr. Doch meine gute Laune verdirbt sie mir dadurch nicht, eher wird sie noch mehr angefacht.
Dann drehe ich mich um, gehe zu meinem Bett und setze mich darauf. Die Schuhe streife ich mir auf dem Weg dorthin ab, sofort fängt Wendy an alles hektisch hinter mir her zu räumen und bleibt dann mit gebührenden Abstand stehen.
Aber deine Arbeit hast du ordentlich gemacht. Du weißt ja mittlerweile was passiert, wenn dem nicht so ist sage ich dann zu ihr und erinnere mich an ein Situationen als sie noch neu hier war. Sie hatte das Badezimmer nicht genug sauber, überall waren noch Haare und Seifenreste, deswegen wurde sie ordentlich ausgeschimpft, ja angeschrien, bitterlich weinte sie deswegen. Fast hätte ich sogar die Hand erhoben gegen sie, doch Frederik hielt mich zurück. Damals war ich furchtbar wütend über beide, doch nun bin ich froh, das er mich zurückgehalten hatte, sonst wäre sie wahrscheinlich nicht mehr hier und wer weiß, wer dann meine Kammerzofe geworden wurde. Sie macht das schon ganz gut so und weiß mittlerweile auch genau, was sie wann und wie machen muss. Kaum vorzustellen wie ich die Neue dann erst einarbeiten würde.
Doch das würde ich ihr niemals sagen, sonst wird sie noch aufmüpfig oder erzählt rum, dass die Königin gar nicht so boshaft ist und sich gegenüber ihren Dienern nicht durchsetzen kann. Und das wäre ein Alptraum für mich, so haben sie wenigstens alle Resprekt vor mir und wissen, was ihnen blüht, wenn sie mich nicht so behandeln.
Ich möchte ein Bad nehmen, lass mir dafür warmes Wasser ein. Lass dir etwas einfallen, wie du es warm bekommst und dann natürlich auch nicht mit dem Schaum sparen weise ich sie an.
Meine Augen werden immer schwerer, die Müdigkeit macht sich in mir breit. Ich ziehe mir rasch das Kleid aus, Wendy reicht mir meinen Morgenmantel und traut sich dabei immer noch nicht mir in die Augen zu schauen. Das amüsiert mich immer noch furchtbar und daher kann ich mir ein schmunzeln nicht verkneifen.
Weck mich, wenn das Wasser fertig ist sage ich dann noch, lege mich ins Bett und Wendy reicht mir die Decke.
Kurz darauf bin ich eingeschlafen.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Di 3 März - 10:39

Gott sei dank. sie ist nicht alzu sauer auf mich, weil
ich eingeschlafen bin. Trotzdem gibt es eine halbe
Gardinenpredigt. Während sie durch das Zimmer
wandert, laufe ich hinter ihr her und sammel wieder
alles auf. Aber dann horche ich auf. Das kann jetzt
nicht ihr ernst sein. Aber da ist sie auch schon ein-
geschlafen. Ich seufze auf. Ich räume alles weg und
verlasse dann das Zimmer.

tbc: La Cuisine.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 4 März - 1:01

cf: La Cuisine.

Mit dem letzten Eimer Wasser komme ich nach
oben. Sofort gehe ich ins Bad. Ich kippe den
Eimer dazu. Ich fühle nach der temperaur. Per-
fekt. Ich fülle Schaum ein. So wie sie es haben
will. Dann gehe ich zum Bett. Stelle die Pantoffeln
passend hin und halte den Badematel ihr hin.
Hoheit, bitte wach werden. Das Bad ist fertig
sage ich und berühre sie sanft am Arm. Ich will
sie ja nicht erschrecken.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Do 5 März - 17:59

Ich träume, es ist ein schöner Traum und zwar von Frederik. Doch auch jemand anderes ist dort, erst erkenne ich das Gesicht nicht, doch nach und nach wird es klarer. Ich freue mich sehr auch ihn zu sehen, doch ich sitze nun in einer Zwickmühle, weiß weder ein noch aus.
Ich will gerade laut aufschreien, als ich geweckt werde. Es dauert eine Weile bis ich zu mir komme, zu sehr hat mich dieser Traum aufgewühlt, in vielerlei Hinsicht.
Jemand berührt mich sanft am Arm, gerade will ich losschreien, weil ich befürche, doch nicht wach zu sein. Aber dann dringt Wendys Stimme zu mir durch und ich bin wirklich froh darüber.
Ich öffne meine Augen, strecke mich und setze mich dann auf.
Ist das Bad fertig? frage ich noch ein wenig neben der Spur und müde.
Als Wendy nickt stehe ich auf und gehe Richtung Badezimmer, das direkt an mein Zimmer angrenzt.
Sofort umhüllt mich dort die warme Luft und ein wolliger Geruch begrüßt mich.
Mittlerweile kennst du mich ganz gut, oder Wendy?
Du hast mein Lieblingsschaumbad gewählt
sage ich, ich fühle mich erschöpft und gar nicht mehr so fröhlich wie heute morgen noch.
Ich ziehe mich aus, lasse die Sachen auf den Boden fallen und steige in die Badewanne.
Sie ist wirklich schön warm und ich bin wieder einmal sehr froh, Königin geworden zu sein.
Es ist bereits Mittag, doch wirklichen Hunger habe ich nicht. Vielleicht ändert sich das nach dem Bad.
Meinen Kopf lehne ich an den Rand und schließe für einen Moment die Augen.
Ich lasse nochmal den Traum Reveu passieren und überlege, was das wohl bedeuten könnte. Naja eigentlich weiß ich es, doch warum gerade nun? Weil ich mit Briony über Frederik gesprochen habe?
Krampfhaft reiße ich mich dann von diesen Gedanken los, such mir etwas zum Anziehen heraus. Eine Schwwarze Leggings, ein Top und einen meiner Lieblingspullis weise ich sie an, nun wieder im Befehlston.
Irgendwie muss ich ja meine Verwirrtheit abreagieren, denke ich mir.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 6 März - 0:55

Es dauert ein bisschen bis die Königin wieder
wach ist. Sie ignoriert den Bademantel und
geht so ins Bad. wieder lässt sie alles dort fallen
wo sie steht. Ihr benutzt das Schaumbad nun
mal sehr gerne Hoheit
sage ich zu ihr und sammel
alles ein. Sofort verlangt sie nach neuen sachen.
Mit den anderen gehe ich zum Schrank und hänge
alles auf. Die neuen Sachen suche ich raus. Mit
den Sachen ge ich wieder ins Bad. Ich lege die
Sachen so das sie dran kommt, die sachen aber
nicht nass werden. Ich schaue einen Moment zu
der Königin. Soll ich Euch massieren? frage ich
dann vorsichtig nach.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Sa 7 März - 9:19

Wendy erklärt mir, dass ich dieses Schaumbar nun mal sehr gerne mag und ich nicke.
Das stimmt sage ich dann und Wendy sammelt meine Kleider auf und verschwindet sofort um neue zu holen.
Diese legt sie so hin, dass ich daran komme, doch sie auch nicht nass werden.
Sie bemerkt scheinbar, dass meine Stimmung gekippt ist und ich in trüben Gedanken stecke.
Denn sie fragt mich vorsichtig, ob sie mich massieren soll.
Ich setze mich aufrecht hin, sodass sie mich massieren kann.
Ja sage ich dann nur kurz.
Ihr Einfühlungsvermögen ist sehr groß, worüber ich wieder einmal sehr froh bin.
Außerdem kann sie gut massieren und vielleicht reißt mich das aus meinem Tief.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   So 8 März - 9:23

Ich ziehe mir den zweitern Hocker heran und
setze mich hinter die Königin. Ich massiere sie
vorsichtig. Sage aber kein Wort, wenn sie reden
will, wird sie das schon tun. Ich löcher sie nicht
mit Fragen. Das gehört sich für mich nicht.
Während ich sie massiere driften meine Gedanken
auch ein wenig ab. Aber trotzdem nicht so weiter,
das ich meine Arbeit schlecht mache oder das ich
den nächsten Befehl nicht mitbekomme.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 9 März - 17:56

Ich bemerke nur oberflächlich, wie Wendy sich einen Hocker holt und sich hinter mich setzt.
Erst als sie anfängt mich zu massieren, werde ich aus den Gedanken gerissen.
Sie weiß, dass mich etwas bedrückt, dafür kennt sie mich schon sehr gut und sie ist zwar immer irgendwie in ihre eigenen Gedanken verstrickt, doch trotzdem hat sie großes Einfühlungsvermögen.
Eine Zeit lang lasse ich mich einfach still schweigend massieren und genieße es ausgieb.
Doch plötzlich drängt sich eine Frage in mir auf, worüber ich voher nie wirklich nachgedacht habe.
Bei welchem Tribe warst du eigentlich vorher?
Oder hast du nur mit deinen Geschwistern gelebt?
frage ich sie dann.
Ich versuche kühl und abwesend zu klingen, so als wollte ich nicht über meine eigenen Probleme nachdenken. Aber so ganz gelingt es mir nicht, was mich innerlich schon wieder furchtbar nervt.
Es ist nicht gut, wenn ich zu "menschlich" wirke, so als würden mich die Belange anderer interessieren. Denn so werde ich verwundbar und bin nicht mehr die taffe Frau, die ich eigentlich bin.
Doch für einen Augenblick, hier wo nur wir zwei sind und sie genau weiß, wenn sie etwas davon ausplaudert, wird sie bestraft, lasse ich es zu.
Und tatsächlich interessiert es mich, warum auch immer.
Ich würde sie gerne etwas besser kennen lernen, auch wenn sie "nur" meine Kammerzofe ist.
Meine Augen sind geschlossen und ich warte darauf, was sie antwortet.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 9 März - 19:30

Für einen Moment herrscht schweigen zwischen
uns. Aber das ist nichts neues. Doch dann unter-
bricht die Königin die Stille. Ich brauche nicht
lange überlegen. Am Anfang war ich nur mit mei-
nen beiden Brüdern unterwegs. Aber dann habe
ich einen Tribe gefunden. Der hat in den alten
U-Bahnschächten gelebt. Bis der Anführer ent-
schieden hat, die Stadt zu verlassen. Und unter-
wegs bin ich dann zu euch gekommen.
erzähle
ich ihr. Wie ich zum Tribe gekommen bin, brauche
ich nicht extra erwähnen. Immerhin gibt sie den
Auftrag dazu.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Di 10 März - 17:01

Wendy erzählt mir, dass sie vorher tatsächlich nur mit ihren Brüdern gelebt hat und dann zu einem Tribe kam, der in den U-Bahn-Schächten lebte, bis der Anführer sich entschied die Stadt zu verlassen.
Ihre Stimme klingt dabei anders als sonst, ziemlich traurig. Doch es schwingt noch etwas anderes mit, ich kann noch nicht deuten was genau.
Und hast du hier schon immer gelebt? Also ich meine in dieser Stadt oder der Umgebung davon? frage ich dann nach und wo sind deine Brüder nun? will ich dann von ihr wissen.
Dieser Tribe hat in den U-Bahn-Schächten gewohnt? frage ich dann erstaunt, denn das stelle ich mir sehr dreckig, eng und sehr, sehr dunkel vor.
Dann ist es ja kein Wunder, dass der Anführer der Stadt verließ. Vielleicht war er es ja sogar der sie vorher so verwüstet hat spreche ich bissig meine Gedanken aus.
Ich bin sehr gespannt wie sie darauf reagieren wird.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Di 10 März - 19:18

Die Königin will mehr von mir wissen. Ich bin erstaunt.
Lass es mir aber nicht anmerken. Dies ist meine Hei-
matstadt. Ich bin hier geboren und aufgewachsen
.
fange ich an zu erzählen. Wo meine Brüder sind weiß
ich nicht. Ich habe sie aus den Augen verloren
sage ich
etwas traurig zu ihr. Ich vermisse die beiden. Jareth,
hat den Tribe dort unten angesiedelt, damit wir in
Sicherheit sind und kaum etwas mit der Stadt zu tun
haben
erzähle ich ihr. Als sie meinte das Jareth die
Stadt so verwüstet hat, höre ich auf zu massieren. So-
was würde Jareth niemals tun. Er hat sich aus den
Stadtangelegnheiten immer raus gehalten
fahre ich hoch.
Doch dann geht mir auf, wer vor mir ist. ich senke den
Blick und massiere wieder weiter. Jetzt bekomme ich bestimmt ärger.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 11 März - 16:38

Wendy erzählt mir, dass sie hier geboren und aufgewachsen ist. Sie erzählt weiter, dass sie nicht weiß wo ihre Bürder sind und auch wenn ich ihr Gesicht nicht sehen kann, kann ich doch sehr gut nachvollziehen, wie es ihr geht. Immerhin hab auch ich meinen Bruder ebenfalls aus den Augen verloren, worüber ich manchmal sehr wütend bin, aber auch traurig.
Wie es ihm wohl geht? frage ich mich unwillkürlich.
Doch Wendy spricht weiter, dass der Anführer Jareth heißt und den Tribe dort angesiedelt hat, damit sie in Sicherheit sind und nichts mit der Stadt zu tun haben müssen.
Ich ziehe meine Augenbrauen hoch, warum denn das? frage ich verwirrt.
Denn das kann ich absolut nicht nachvollziehen, es sei denn sie hatten etwas zu verstecken - oder jemanden.
Auf einmal bricht es aus Wendy heraus, dass der Anführer sowas niemals tun würde und er sich immer aus den Stadtangelegenheiten rausgehalten hat.
Ein Grinsen stiehlt ich auf mein Gesicht, denn ich bin davon ausgegangen, dass sie so reagiert.
Es amüsiert mich einfach zu sehr Menschen auf die Palme zu bringen und Schmerz genauso wie Wut aus ihnen herauszukitzeln.
Wendy ist so geschockt, dass sie sogar aufhört mit dem massieren. Bis ihr wieder einfiel wen sie vor sich hat. Doch das sie angespannt ist, kann ich mir nur zu gut vorstellen. Denn ihre Bewegungen sind nun anders als vorher, nicht mehr so hingebungsvoll.
Woher willst du das wissen?
Jeder Mensch hat Seiten an sich, die niemand oder nur wenige Menschen von einem kennen.
Und nur weil du ihn vielleicht magst, auf welche Weise auch immer, heißt es nicht, dass er so etwas nicht tun würde. Oder warum bist du dir da so sicher?
Hast du vielleicht heimlich Kontakt mit ihm?
bohre ich weiter nach.
Meine Stimme ist vorwurfsvoll und kalt, in einer Art wie man es von mir kennt.
Dann drehe ich mich leicht um, sodass ich ihr Gesicht sehen kann.
Na, hast du was zu beichten? frage ich sie dann drohend und beobachte dabei wie ihr Gesichtsausdruck sich verändert.
Wer weiß, vielleicht war er es ja tatsächlich. Oder auch nicht, wer weiß das schon.
Es wäre im Bereich des Möglichen und vielleicht steht sie wirklich noch mit ihm im Kontakt und spioniert uns so aus.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 11 März - 21:03

Ich bin immer noch so in Rage, das ich etwas
brauche, bis ihre Worte bei mir ankommen. Aber
was will sie damit sagen. Glaubt sie etwa, das
ich spioniere. Ich sehe sie entsetzt an. Nein,
Hoheit. Ich habe keinen Kontakt. Ich weiß nicht
einmal wo er ist. Ich weiß das er in die Stadt wollte,
wegen irgendeiner Angelegenheit. Und in der Nacht
kamen die Sklavenjäger
meine ich zu ihr. Ich hoffe
sie glaubt mir. Denn ist ja auch so. Aber ich kann
jederzeit heraus finden wo er ist. In meinem Ruck-
sack ist immer noch die Taaschenuhr. Aber das werde
ich ihr nicht sagen. Demütig senke ich den Blick.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 13 März - 18:58

Es dauert eine ganze Weile, bis Wendy sich wieder gefasst hat und mir antwortet.
Dabei schaut sie mich entsetzt an und ich glaube ihr das sogar, es spiegelt sich Ehrlichkeit in ihren Augen wider - aber auch Angst.
Sie sagt, dass sie keinen Kontakt mehr zu ihm hat und das sie nicht einmal weiß, wo er jetzt ist. Sie weiß nur, dass er in die Stadt wollte, wegen irgendwelchen Angelegenheiten und das dann die Sklavenjäger kamen.
Ich wende mich wieder von ihr ab und lehne mich an den Wannenrand, um ihr zu vermitteln, dass sie weiter massieren solle.
Doch dann werde ich stutzig, das Wort "Sklavenjäger" hallt in meinem Kopf wieder.
Meint sie etwa unseren Tribe? Oder welchen sonst? Gibt es noch einen der im verborgenen handelt und auch die Macht über diese Stadt will?
Denn ich bezweifle, dass die Technos für sowas noch in der Lage sind.
Oder irre ich mich?
Was genau meinst du mit Sklavenjäger? frage ich sie dann behutsam und hoffe, etwas wissenswertes aus ihr herauszubekommen.
Meine Stimme ist kühl, wie immer, doch schwingt auch etwas liebliches aus hier, was nicht jeder heraushören würde. Das ist meine Art, wie ich im Normalfall an wichtige Details komme, wenn mir nicht nach Quälerei oder ähnlichem ist.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 13 März - 21:59

Ich bin erleichtert als die Königin sich wieder von
mir abwendet, damit ich sie weiter massieren kann.
Sie schweigt für einen Augenblick, was dazu führt,
das ich wieder meinen Gedanken nachgehe. Aber
dann druchbricht sie die Stille. Ich muss nicht lange
überlegen. Es war dunkel. Und da waren Männer.
Die haben mir die Augen verbunden. Und als sie mir
das Tuch wieder abgenommen haben, war ich bei
euch, Hoheit
erzähle ic ihr dann von der Nacht, wo
ich mich mal wieder nicht an die Regeln gehalten habe
und einfach so durch den Wald gestreift bin. Was an
dem Abend keine gute Idee gewesen war, wie sich
im nachheinein heraus gestellt hatte.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 16 März - 21:41

Ich habe meine Frage kaum ausgesprochen, da antwortet Wendy mir auch schon.
Sie erzählt, dass es dunkel war und Männer kamen, die ihr die Augen verbunden haben und als sie ihr wieder geöffnet wurden, sie sich hier wiederfand, bei mir.
Mein Blick ist auf die mir gegenüberliegende Wand gerichtet. Ich kann mich auch nur allzugut an diese Nacht erinnern. Wir waren noch nicht lange hier, als die Männer von ihrem Streifzug wiederkamen und einige neue Diener zu uns brachten.
Sofort war mir klar, dass ich Wendy als meine Kammerzofe haben wollte.
Sie strahlte etwas bestimmtes aus, etwas das mich daran glauben ließ, ihr vertrauen zu können und sie so weit an mich heran zu lassen, wie sie es ja nun mal sein muss, um mir behilflich zu sein.
Sie war ganz schön verängstigt und meine Männer haben sie sicher nicht liebevoll oder auch respektvoll behandelt. Sie sind grob und teilweise ziemliche Holzköpfe, doch sie tun ihre Arbeit ohne Fragen zu stellen. Was in solchen Fällen mehr als hilfreich ist.
Ein boshaftes Grinsen umspielt mein Gesicht. Ich bin froh, dass wir solche Leute unter diesen ganzen Weicheiern und Wichtigtuer haben und sie einfach "mitnehmen", was sie kriegen können. Das zeigt mir mal wieder, dass ich die richtige Wahl getroffen habe, in vielerlei Hinsicht.
Was hast du eigentlich in diesem Wald gemacht, bei Nacht?
Und hattest du angst?
meine Stimme wird bei jedem Wort eisiger und süffistanter.
Ich bin auf ihre Antwort gespannt, vorallem weil dies die erste richtige Unterhaltung von uns beiden ist. Was die Sache für mich noch interessanter macht.
Doch sie ist keine leichte Nuss, es ist nicht ganz einfach brauchbare Informationen aus ihr heraus zu bekommen. Aber es wird mir noch gelingen, dass herauszufinden, was sie versucht zu verstecken.
Denn ich bin davon überzeugt, dass sie etwas versucht zu vertuschen. Etwas aus ihrer Vergangenheit, vielleicht auch von ihrem früheren Tribe.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Di 17 März - 10:54

Während ich hinter Charmaine sitze und sie
massiere, versucht sie mehr über mich heraus
zu finden. Auch wenn sie die Fragen anders
als anderen stellt. Der Sinn dahinter ist der
selbe. Und anscheinend hält sie mich für zu
naiv um das zu bemerken. Aber seid dem ich
hier bin, musste ich meine naivität schon ab-
legen. Also hatte die Entführung damals schon
was gutes an sich. Ich sehe die Dinge nun end-
lich so wie sie wirklich sind. Und nicht mehr durch
die Augen des Mädchens das sich für eine Mär-
chenfigur gehalten hat, um vor der Realität zu
fliehen. Jareth hatte den Tribe für die Nacht dort
hin gebracht. Wir wollten am nächsten Tag wie-
der in der Stadt auftauchen. Aber ich konnte
nicht schlafen und habe die Sterne beobachtet.
Sie haben so schön hell gestrahlt in der Nacht

meine ich zu ihr. Während ich das sage, leuchten
meine Augen. Nur noch selten habe ich die Gele-
genheit die Sterne zu beobachten.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Do 19 März - 18:00

Wendy erzählt mir, dass dieser Jareth den Tribe für die Nacht dorthin gebracht hatte und sie am nächsten Tag eigentlich wieder in die Stadt wollten. Sie erklärt, dass sie in dieser Nacht nicht schlafen konnte und daher die Sterne beobachtete, diese strahlten sehr schön hell.
Ich lasse ihre Worte auf mich wirken und bemerke dann, wie etwas sehnsüchtiges in ihrer Stimme mitschwingt. Etwas hat sich an ihr verändert, doch ich frage nicht nach. Sie soll nicht denken, dass ich mich zu sehr für sie und ihre Interessen interessiere.
Das Wasser ist kalt, außerdem habe ich hunger sage ich dann kalt und stehe auf.
Sofort reicht sie mir ein großes Handtuch, welches ich mir um meinen zierlichen Körper schlinge.
Ich wünschte du wärst hier, würdest mich berühren und mich leidenschaftlich küssen geht es mir durch den Kopf, als ich an ihn denken muss.
Meine Gedanken werde davon durchbrochen, dass Wendy mir ein zweites Handtuch reicht, welches ich mir um den Kopf wickel.
Was gibt es zu Essen? will ich dann von ihr wissen, während ich das Badezimmer einfach so verlasse und in mein Schlafzimmer gehe, als mir der Brief wieder einfällt und ich wünsche mir so sehr, endlich mal wieder Post von ihm zu bekommen.
Mein Herz und mein Köper verzehren sich nach ihm, als mir schlagartig wieder einfällt, dass Wendy noch hier ist.
Sie reicht mir mein Kleid und ich ziehe es schnell über, als sie es mir zurecht rückt.
Für einen Moment betrachte ich mich im Spiegel und versuche mich an den Menschen zu erinnern, der ich früher war und an meinen Bruder. Dabei wird mein Gesicht hart und eisig, er hat mich verletzt und einfach im Stich gelassen.
Dafür wird er noch büßen denke ich und versuche die Gedanken zu verdrängen, wie ich wohl wirklich reagieren würde, wenn ich auf ihn treffe.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 20 März - 0:15

Abruppt beendet die Königin das Bad. aber das kenne ich schon. Ich halte ihr ein Handtuch hin, damit sie sich trocken machen kann. Dann reiche ich ihr, ihre Kleidung. Anschließend das nächste Handtuch für ihren Kopf. Ich nehme das andere Handtuch und hänge es zum trocknen auf. Das Wasser lasse ich ablaufen. Ich habe noch so viel Wasser übrig das ich den restlichen Schaun weg spülen kann. Die Köchin, hat vegetarische Lasagne gemacht berichte ich ihr dann. Natürlich gibt es auch Fleisch und Fisch. Aber grundsätzlich fange ich mit dem Vegetarischen an. Da ich nie wirklich weiß, worauf sie hunger hat.
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