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 Château de Versailles

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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 20 März - 0:15

Abruppt beendet die Königin das Bad. aber das kenne ich schon. Ich halte ihr ein Handtuch hin, damit sie sich trocken machen kann. Dann reiche ich ihr, ihre Kleidung. Anschließend das nächste Handtuch für ihren Kopf. Ich nehme das andere Handtuch und hänge es zum trocknen auf. Das Wasser lasse ich ablaufen. Ich habe noch so viel Wasser übrig das ich den restlichen Schaun weg spülen kann. Die Köchin, hat vegetarische Lasagne gemacht berichte ich ihr dann. Natürlich gibt es auch Fleisch und Fisch. Aber grundsätzlich fange ich mit dem Vegetarischen an. Da ich nie wirklich weiß, worauf sie hunger hat.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Sa 21 März - 10:44

Wendy hilft mir beim abtrocknen und einkleiden.
Dann erklärt sie mir, dass die Köchin vegetarische Lasange gemacht hat und ich nicke.
Gut ist das Einzige was ich dazu sage.
Denn die Lasange schmeckt meistens vorzüglich hier, wenn auch die meisten anderen Gerichte nicht unbedingt besonders gut schmecken und auch immer viel zu fettig sind.
Ich überlege, ob ich es hier oder im Speisesaal essen möchte, entscheide mich dann für den Speisesaal.
Danach möchte ich draußen einen Spaziergang machen und du sollst mich begleiten antworte ich.
Bring mir dann bitte meine Jacke mit befehle ich und verlasse das Zimmer.
Ich bin genervt und habe mittlerweile furchtbar schlechte Laune, ich bin es leid hier warten zu müssen. Ich will endlich in die Stadt und dort schauen, was uns erwartet und was wir für uns benutzen können.

tbc: Speisesaal
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Sa 21 März - 14:51

Ich bin erleichtert als die Königin endlich den Raum verlässt. Ich seufze kurz auf und lasse die Schultern hängen. Aber dann richte ich mich wieder auf und räume alles weg. Dann suche ich nach der Jacke. Verdammt, wo hat sie, sie, diesesmal wieder hin geworfen? Aber dannw erde ich fündig. Ich lasse nochmal einen Blick durch das Zimmer gleiten und verlasse es dann.

tbc: Speisesaal
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 27 Apr - 12:11

cf: La Cuisine

Nach einem Klopfen betrete ich das leere Zimmer und verschaffe mir einen Überblick. Allzu schlimm
sieht es nicht aus, also erledige ich wohl nur den üblichen Kram. Zimmermädchen. Das ich so mal
ende...
Während ich aufräume, das Bett neu beziehe und den Müll entsorge denke ich nach. Was lag da in
Carlottas Blick? Hätte ich sie doch fragen sollen? Schwer seufzend wandern meine Gedanken auch
wieder zu meiner Schwester. Ich könnte mir nie verzeihen, wenn ihr etwas zugestoßen ist. Irgendwem von den dreien, auch wenn mich Carlotta nun eher zwangsweise an Sophia erinnert hat.
Vom Alter müsste das in etwas hinkommen.
Wie eine Ewigkeit kommt es mir vor das ich sie das letzte Mal gesehen habe. Schreiend und in Panik
flüchtend, dann mit Tränen in den Augen. Der letzte Blick in meine Richtung bevor sie mit unserer
Jüngsten im Wald verschwunden ist.
Ich schlucke die Erinnerung mühsam hinunter und beende meine Arbeit, verlasse wieder das nun
saubere Zimmer.

gt: Heart Chamber of Sacre Coeur
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Sa 2 Mai - 9:24

cf: Speisesaal

Als ich ins Zimmer komme, bemerke ich sofort, dass Benji bereits hier war.
Mein Bett wurde frisch bezogen und der Müll wurde entsorgt, ebenfalls ist noch hier und dort ein wenig Staubgewischt worden.
Mein erster Blick fällt in meinen Kleiderschrank, was soll ich nur anziehen frage ich mich und dann werde ich von etwas angezogen - von einem wunderschönen, mit Paillietten über und über besetzes Kleid. Ich nehme es mir und betrachte es genauer, das ist perfekt und dazu diese Leggings, immerhin haben wir bereits Herbst spreche ich weiter und hänge es über den Stuhl an meinem Schminktisch.
Ich schaue mir mein Spiegelbild an, es ist immer noch markellos. Langsam schminke ich mich ab und ziehe mir dann meine Schlafsache an. Mein Kleid lasse ich einfach dort liegen, wo ich es ausgezogen habe.
Dann setze ich mich auf mein Bett, es ist so leer ohne dich schießt es mir durch den Kopf.
Ganz vorsichtig und behutsam nehme ich dann den versteckten Brief heraus und fange an ihn zu lesen.
Eine Gänsehaut huscht über meinen Körper und ich drücke den Brief fest an mich, versuche den Duft in mir aufzunehmen und mir vorzustellen, wie mein Liebster ihn geschrieben hat.
Mein Herz fühlt sich so schwer an ohne dich, komm bitte bald gesund zu mir zurück ich wische hastig eine Träne fort und lasse den Brief wieder verschwinden.
So viele Gedanken, Wünsche und Fragen durchlaufen meinen Kopf und auf die meisten davon habe ich keine Antwort.


Zuletzt von Königin Charmaine* am Do 9 Jul - 17:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Do 7 Mai - 20:49

cf: Benji´s Zimmer

Zusammen mit Benji komme ich beim Zimmer der
Königin an. Auf in die Höhle des Löwen murmel ich
und klopfe dann kurz an. Ich warte einen Moment
und öffne dann die Tür und trete mit Benji zusammen
ein. Dann warte ich au das was auf uns zu kommt.
Ich ahne irgenwo was schlimmes.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 8 Mai - 14:44

cf: Zimmer von Benji

Wendys Gemurmel kommentiere ich mit einem leichten Nicken, dann betreten wir gemeinsam das Zimmer
nach einem Klopfen.
Ich habe keine Ahnung was mich erwartet, immerhin habe ich bisher kaum Kontakt zur Königin gehabt.
Trotz der Müdigkeit versuche ich einen wachen und freundlichen Eindruck zu hinterlassen, ob mir das
gelingt bleibt abzuwarten. Generell ist ein Grillfest etwas Tolles, aber eben auch nur wenn man daran
teilnehmen darf.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Fr 8 Mai - 17:27

Ich war kurz in meinen Gedanken versunken und fühlte warme und zärtliche Hände auf mir, doch diese an die ich dachte, berührten mich kein einziges Mal. Wodurch meine Leidenschaft noch mehr angeschürt wurde, was aber niemand wissen durfte oder gar nur erahnen.
So groß wäre der Verlust für mich, doch darüber konnte ich mit niemanden sprechen.
Plötzlich ertönte ein leichtes Klopfen an meiner Tür und Benji und Wendy kamen ins Zimmer.
Der junge Diener sah erschöpft aus, wahrscheinlich hatte Wendy ihn gerade erst geweckt.
Wie du wahrscheinlich von Wendy gehört hast, Benji, möchte ich ein Grillfest feiern. Doch dafür brauche ich noch einige Dinge, um die ihr euch kümmern sollt.
Jemand muss für Licht draußen, z.B. Fakeln oder ähnliches, nichts zu auffälliges. Und wir brauchen einen Grill oder eine große Feuerstelle. Prinzessin Briony versucht uns etwas zu jagen, doch nur Fleisch, dass wäre dann doch kein Grillfest. Ich wünsche mir daher noch verschiedene Salate, überrascht mich....ich möchte schauen, was ihr euch für welche aussucht und ob ihr damit meinen Geschmack trefft.
Ebenso muss sich um Musik gekümmert werden, was allerdings schwirig werden könnte, da wir ja bekanntlich keinen Strom mehr haben. Also müsste jemand anders Musik machen und ihr dürft schauen, wie ihr das hinbekommt.
Ich habe gehört, dass der Baron von den Linden ein guter Pianospieler sei, vielleicht würde er sich erbahmen und uns mit seinen Künsten beglücken.
Außerdem brauchen wir für den Notfall, da wir ja bereits Herbst haben und es leider sein kann, dass es regnet, ein Zelt oder eine andere Überdachung im Garten
Natürlich muss alles bis heute gegen Abend fertig sein
ich zähle einfach alles auf, was noch erledigt werden muss. Zumindest das, was mir nun einfällt und ich nicht selber machen möchte.
Wo kämen wir den hin....ich plane alles und die Diener müssen es erledigen.
Dann schaue ich erfreut und ein wenig hochnäßig in die beiden Gesichter. Ich befürchte schon, dass sie gleich umfallen, weil ich sie mitten in der Nacht mit meinen Wünschen quäle. Doch wir wissen alle, wie ich nun einmal bin und das ich zu den ungünstigsten Zeiten Wünsche habe, die sofort erfüllt werden müssen.
Ich sitze erfürchtig auf meine Bett, streiche hier und da einige Falten glatt und betrachte die beiden mir gegenüber. Ich bin sehr gespannt, was sie nun tun oder sagen werden.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Sa 9 Mai - 22:22

Kaum das Benji und ich das Zimmer betreten haben, fängt die Königin auch schon an zu sprechen. Mit jedem ihrer Sätze werden meine Augen größer. Meint sie das etwa wirklich ernst? Warum frag ich mich das eigentlich. Die Antwort kenne ich eigentlich schon. Sie meint es ernst. Ich höre ihr bis zum Ende zu. Bei den Salaten die sie erwähnt, habe ich schon eine Idee. Ich hoffe das die Köchin alles da hat. Und wegen der Musik, keine Ahnung. Da kenne ich mich nicht so ganz mit aus. Aber die Fackeln. Ich hoffe wir haben in der Abstellkammer genug da. Damit der Weg und alles andere auch beleuchtet ist. Soll ja vernünftig sein. Würde sonst nur ärger geben. Ich wende meinen Blick wieder zu Charmaine und sehe ihren Blick. Wir kümmern uns Hoheit, sage ich und verlasse dann den Raum. Es wird gut sein, wenn wir sofort anfangen.

tbc: Gänge und Treppen des Schlosses
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 11 Mai - 15:19

Die Königin legt auch gleich mit ihren Plänen für uns los. Dies und das... und dann natürlich noch das
und das. Ich nicke hin und wieder, um zu signalisieren das ich es verstanden habe.
Das wird ein langer Tag werden, wir können wirklich nur hoffen das wir uns gut organisieren.
Und das es nicht regnet. Denn auch wenn wir eine Überdachung schaffen - jeder weiß das
Grillfesten bei Regen schnell die gute Laune ausgeht.
Musik könnte ein Problem werden, da heißt es wohl wirklich herumfragen, wer sich das zutraut.
Wendy bestätigt das wir uns darum kümmern und verlässt auch schon den Raum. Sie will wohl auch
schleunigst damit anfangen.
Verstanden, Hoheit. Wir werden sofort mit der Arbeit beginnen., sage auch
ich, verneige mich kurz und folge Wendy nach draußen.

gt: Gänge und Treppen des Schlosses
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 11 Mai - 16:44

Immer wieder nicken die beiden, um mir zu signalisieren, dass sie verstehen was ich meine.
Doch etwas sagen tun sie nicht, erst als ich fertig bin mit meiner Lawiene an Forderungen.
Wendy schaut mich direkt an und sagt, sie kümmern sich darum. Kurz danach verschwindet sie auch schon an die Arbeit und Benji stimmt ihr zu, verneigt sich vor mir und verlässt dann das Zimmer.
Selbstgefällig grinse ich vor mich hin, wie schön es doch ist die Königin zu sein und alle wie Marionetten behandeln zu können. Wieder einmal weiß ich genau, dass es richtig war mich diesem Tribe anzuschließen und ihn zusammen mit den engsten Mitgliedern vom Anfang richtig aufleben zu lassen.
Damals als ich ihn traf, war dies nur eine Idee, ein Hirngespinst von uns, doch nun stehen wir kurz davor zu Siegen und bald werden wir die ganze Stadt in unseren Händen halten können.
Ich will Macht und das sich alle nach mir richten und nun ist dieser Wunsch in greifbarer Nähe.
Den Brief habe ich nun wieder an mich gedrückt und gehe in Gedanken noch einmal die Zeilen durch, ich bin so froh, ihn getroffen zu haben. Nichts wünscht ich mir im Moment mehr, als das er zurück zu mir kommt.
Langsam werde ich müde, meine Augenlider sinken immer wieder nieder und ich lasse sicherheitshalber den Brief wieder verschwinden, in meinem Versteck, wo ich alles was mir Heilig ist verstecke. Es sind dort einige Erinnerungen von Früher drin, von meinen Eltern und meinem Bruder. Dann noch einige andere Dinge und die Briefe meines Liebsten.
Ich lasse mich in die weichen Kissen gleiten und decke mich leicht zu, im nächsten Moment bin ich eingeschlafen.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 20 Mai - 17:20

Es ist dunkel, wieder einmal liege ich in meinem Bett und starre in die Nacht hinaus durch das große Fenster neben mir. Krampfhaft versuche ich einzuschlafen, doch es gelingt mir einfach nicht.
Meine Gedanken kreisen nur um ihn und warum er nicht hier bei mir ist, sondern weit weg und wer weiß wo. Lange kam kein Brief mehr von ihm, sodass ich fast schon vom Schlimmsten ausgehe. Ungehindert rollen einige Tränen über meine Wange und landen auf dem Kopfkissen, wo sich schon sehr viele aus vergangenen Nächten befinden.
Ich bemerke in meinem Kummer nicht wie sich geräuschlos die Tür öffnet und jemand im Schatten der Dunkelheit ins Zimmer tritt. Auch ist das Bett einfach zu groß, um zu bemerken, wie sich jemande an mich heranschleicht und sich leise und langsam auf dieses legt.
Erst als seine Hände meine Schultern liebvoll berühren schrecke ich hoch. Ich will gerade schreien, als diese Person mir einen Finger auf die Lippen legt und ich seine Umrisse durch das Mondlicht erahnen kann.
"Liebster, endlich bist du zurück gekommen" stoße ich aus und falle ihm um den Hals.
Wir küssen uns stürmisch und wollen die Lippen des anderen gar nicht mehr los lassen und versuche so die verlorene Zeit wieder gutzumachen.
Seine warmen Hände ertasten meinen Körper, leidenschaftliche Küsse werden ausgetauscht und wir offenbaren uns unser Herz.
Zu lange mussten wir beide warten, darauf das wir uns endlich wiedersehen und nun wird uns so schnell niemand mehr trennen können.
"Ich habe dich so vermisst! Ich hätte dich niemals gehen lassen dürfen! Ich war so dumm und egoistisch, um nichts in der Welt wollte ich meine Macht aufgeben, sondern immer mehr davon! Warum haben wir nur so lange gebraucht, um zu einander zu finden?"
"Ich weiß es nicht" sagt er einfach nur und wieder küssen wir uns impulsiv.
Alles fühlt sich so echt an, so voller Liebe und Leidenschaft. Auf einmal ergiebt nichts mehr einen Sinn als seine Frau und Geliebte zu sein.
Wir gehen immer weiter, entledigen uns unsere Sachen Stück für Stück.
"Ich will nicht mehr warten und es ist mir egal was die anderen von uns denken! Wir gehören zusammen" keuche ich, als ich ihm das Hemd voller Gier und Lust öffne, nein fast schon vom Leib reiße Ich trage nun nichts weiter als ein Negligee, dass nur einige wenige Stellen durch etwas festeren Stoff meine intimsten Stellen bedeckt.
Nun streift er mir auch noch diese Sachen ab und ich wieder genießerisch aufkeuche und................
erwache aus meinem Traum.

Schweißgebadet und elektriziert wache ich auf und brauche erst einige Minuten bis ich begreife, dass es nur ein Traum war und nicht die Realität.
Voller Wut und aufkeimender Trauer darüber, dass es nicht Echt war, lasse ich mich wieder ins Kissen fallen, drehe mich auf den Bauch und schreie mir die Seele aus dem Leib. Doch niemand wird mich hören, dafür sorgt das Kissen unter meinem Mund. Mittlerweile habe ich Übung dadrin meinen Zorn so ausleben zu können. Niemand darf wissen wie sehr ich leide und was in mir vorgeht.
Ich bin lieber die bösartige, jähzornige Gebieterin vor der alle Welt Angst hat, als die trauernde Frau, die ihren Geliebten vermisst.
Tränen rinnen mir über das Gesicht, als mich endlich abreagiert habe und vom Kissen ablasse.
Ich drehe mich auf die Seite, wie ein Fötus ziehe ich die Beine an mich heran und rolle mich zusammen.
Zitternd und mit rotverheulten Augen überlege ich krampfhaft nach einem Ausweg für diese Misere.
Was soll ich nur machen? Ich vermisse dich so sehr und befürchte, dieses Fest auch nicht die gewünschte Ablenkung bietet... geht es mir durch den Kopf, ehe ich vor lauter Erschöpfung doch wieder einschlafe.
Wenigstens bist du dort!
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mo 15 Jun - 16:56

Ein weiteres Mal wache ich schweisgebadet mitten in der Nacht auf - schon wieder ein Albtraum....
Diesmal war es aber ein anderer Traum, der mich zurück in die Realität gebracht hat und zwar kein Schöner.
Kerzengerade sitze ich im Bett und schaue mich hektisch um, kalte Schweisperlen rinnen über meine Stirn, meine Wangen hinunter. Ich brauche eine gefühlte Ewigkeit, ehe ich begreife, dass das Erlebte gerade nicht echt war.
Wovon ich geträumt habe, kann ich kaum in Worte fassen, doch immer wieder träume ich davon.
Es war Nacht, ich erkundete gerade unsere neue Umgebung als mir ein Lieferwagen entgegen kommt. Ich versuche mich in einem Gebüsch zu verstecken, doch sie haben mich schon gesehen.
In dunkelblaue Roben kommen einige auf mich zu und packen mich, sie fesseln mich und dann liege ich auch schon ihrem Transporter....zusammen mit einigen anderen.
Genauso wie ich, sind die anderen verängstigt, weinen und schreien, doch niemand kommt, um uns hier rauszuholen. So fahren wir eine ganze Zeit ehe wir irgendwo im Nirgendwo ankommen und man uns, immer noch gefesselt, wie Vieh in eine alte Lagerhütte schafft. Niemand sagt uns etwas, weder wer diese Leute sind, noch was sie von uns wollen. So vergehen einige Tage, als man uns dann aus dieser Scheune rausholt und zusammen auf einen Hof pfercht, wir sollen arbeiten.
Wenn wir das machen, was sie sagen, bekommen wir Essen und Trinken, wenn nicht.....
Es wurden einige Exempel statuiert, mehr brauche ich wohl nicht zu sagen....
Und so tat ich was man mir auftrug, redete mit niemanden und blieb einfach für mich.
Dann und wann versuchte ich mich mit dem wenigen Wasser was ich bekam, zu waschen. Es war so lange her, dass ich das durfte. Denn dafür waren wir den Menschen nicht wichtig genug, wir sollten nur arbeiten, arbeiten, arbeiten.
Ich hoffte die ganze Zeit, dass mich mein Bruder finden und retten würde....
Doch er kam einfach nicht und überließ mich mir selbst......
Das werde ich ihm niemals verzeihen!!
Tränen laufen mir unaufhaltsam über die Wangen und ich vergrabe mein Gesicht im Kissen.
Ich will diese Gefühle nicht mehr haben, mich weder schwach noch wie Dreck behandeln zu lassen....
Langsam und wackelig auf den Beinen erhob ich mich von meinem Bett und ging zum Fenster hinüber.
Der Mond stand hoch und breitete sein schemenhaftes Licht über der Welt aus. Mein Blick erforschte die Umgebung, den Park, die Wälder und die Stadt.
Bald wird dies alles meins sein!! sagte ich mir immer wieder im Geiste und genoss den Anblick.
Ich werdet schon sehen, was ihr davon hattet mich wie Vieh zu behandeln!
Das wird mir nie wieder passieren! Dafür sorge ich!!

So konnte ich zumindest bis zum nächsten Albtraum überdauern und Mut fassen.
Denn in meinem Inneren bin ich nicht die kalte Königin, sondern immer noch dieses verängstigte Kind, dass in Gefangenschaft leben musste. Das alles ist nur eine Mauer, die ich mir mit der Zeit selbst baute, um mich vor allem anzuschirmen und der Welt zu beweisen, dass sie mich niemals brechen könnte. Nur ganz wenige Menschen kennen meine wirkliche Seite, nur die, denen ich wirklich vertraue und niemand sonst wird die Wahre Charmaine kennenlernen, wenn ich das nicht will.
Denn es gibt tatsächlich mal Zeiten, wo ich diese Seite nur aus mir heraushole um jemanden in die Falle zu locken.
Für alle anderen bin ich mit voller Hingabe, die hinterhältige und niederträchtige Königin, dass ist das Bild von mir, welches der Menschheit im Kopf bleiben wird. Mit Trauer, Angst und Sorge kommt man nicht weit, man muss sich nehmen, was man will!
Das sage ich mir immer wieder, so als wäre dies meine Affirmation!
Boshaft lache ich auf und drehe mich dann wieder um. Stolz gehe ich auf mein großes Bett zu und lasse mich darauf niedersinken, dann schlafe ich ein weiteres Mal ein.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Do 25 Jun - 17:20

Ich habe nun viel mehr geschlafen, als ich es eigentlich gewollt habe. Aber so fühle ich mich sehr erholt und frisch als ich aufwache, denn nach diesen ganzen "Albträumen" konnte ich Schlaf wirklich gebrauchen.
Zuerst strecke ich mich ausgiebig und schreite dann hinüber zu den großen Fenstern. Mein Blick fällt wieder auf die Stadt am Horizont, über ihr erstreckt sich die hochstehende Sonne, es scheint bereits Mittag zu sein. Nur vereinzelt kann ich Wolken entdecken und ich hoffe, das wird so bleiben.
Es sieht nach einem schönen Tag aus und daher will ich mich selber darum kümmern, dass die Vorbereitungen für die kleine Feier vorrangehen und alles nach meiner Zufriedenheit aussieht.
Ich frage mich, ob Briony bereits wieder gekommen ist und ob sie die von mir gewünschte Beute gemacht hat. Vielleicht sehe ich sie ja gleich, immerhin ist sie auch gerne im Garten zugegen.
Noch einmal gleiten die Träume von heute Nacht vor mein geistiges Auge und ich habe Mühe sie aus meinen Gedanken zu verscheuchen, als ich mir vor meinen Schminktisch setze.
Meine Augen sind immer noch gerötet und auch leicht geschwollen, muss ich genervt feststellen, daher nehme ich mir etwas aus der Schublade, um sie zu kühlen. Doch es nützt nichts und so muss ich schwerere Geschütze auffahren und alles überschminken. Wie so oft schon in den vergangenen Tagen und Wochen, daher bin ich geübt und habe es perfektioniert, sodass niemand Verdacht schöpfen kann, was in der Nacht passiert.
Ich wünschte du wärst nun an meiner Seite, Frederik!
Du weißt immer, wie du mir ein Lächeln aufs Gesicht zauberst und alle trüben Gedanken aus mir verbannst! Denn dann habe ich nur Augen für dich und genieße es, deine Königin zu sein.
Was würde ich nur dafür geben, etwas von dir zu hören oder auch zu erfahren, dass du wohl auf und bald hier bist!
Doch nichts...kein Sterbenswörtchen von niemandem...immer wird mir nur "bald" gesagt, doch keine genaueren Informationen...ich bin es leid zu warten!!
Ich will dich hier haben!

Vor Wut schlage ich mit der Hand auf den Tisch und einer der Bediensteten, der vor der Tür pa­t­rouillie­ren kommt herein, um zu fragen, ob mir etwas passiert sei.
Nein, alles bestens fauche ich ihn an und er schließt wieder die Tür.
Als ich mich fertig geschminkt habe, gehe ich zum Kleiderschrank, um mir eins auszusuchen. Schnell habe ich etwas passendes gefunden und betrachte mich genüsslich im Spiegel. Dieses Kleid lässt mich königlich und sehr reif wirken, es zeigt nicht zu viel Haut aber lässt mich auch nicht unsexy wirken. Es ist eins meiner Lieblingskleider und perfekt für diesen Anlass.
Ich wünscht du könntest mich so sehen!! mit diesen Gedanken verlasse ich das Zimmer.


tbc: Garten
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Do 9 Jul - 17:23

cf: Garten

Als ich ins Zimmer komme lege ich als Erstes mein Kleid ab, denn für heute brauche ich es ja immerhin noch nicht. Ich ziehe mir dann meinen Lieblingspullover an, er ist mittlerweile ziemlich Oversize geworden und ausgeleiert, doch das stört mich nicht. Denn es war ein Geschenk von Frederik und ich trage ihn immer, wenn mich meine Sehnsucht nach ihm droht zu überwältigen.
Wieder lasse ich meine Gedanken für einen Moment schweifen und frage mich, wie lange es nun schon her ist, dass er fortgegangen ist. Auf jeden Fall zu lange! stelle ich bedrückt fest, denn hier in meinem Zimmer kann ich die Maske fallen lassen.
So viele geht mir im Kopf herum....Wann kommt mein Liebster wieder? Was wird die Zukunft uns bringen? Wann können wir die Stadt einnehmen? Wann bekomme ich meine Rache an den Choosen, die mich wie Dreck behandelt haben?
Wieder zieht es mich zu den großen Fenstern und ich betrachte alles umliegende, vielleicht sehe ich ja meinen Gemahl. Dabei schmiege ich mich in den Pullover, drücke meine Arme fest an mich und rufe mir das Gesicht von Frederik in den Sinn.
Wieder huscht mir ein Lächeln über das Gesicht, welches im nächsten Moment wieder verschwindet. Es tut einfach zu sehr weh ihn nicht hier zuhaben und nur die Gedanken an ihn, die mich versuchen glücklich zu machen, sein Fehlen aber niemals aufwiegen könnten.


Zuletzt von Königin Charmaine* am Mi 15 Jul - 17:09 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Di 14 Jul - 19:44

cf: Garten

Mit schnellen schritten komme ich von der Küche mit was zu Essen in der hand zum Schlafzimmer der Königin. Vor der Tür bleibe ich stehen und atme kurz durch. ich setze eine neutrale Miene auf. Ich klopfe kurz an und öffne dann die Tür. Die Königin liegt auf ihrem Bett. Hat alles um sich herum verstreut. Mal wieder. Hoheit, verzeiht die Störung. Aber das Grillfest ist soweit vorbereitet. Aber die Prinzessin ist noch nicht wieder da, erzähle ich und stelle das Essen auf den Tisch. Dann fange ich ungefragt an, ihre Sachen weg zu räumen. Ich kann ja nicht einfach nur dumm da stehen. Denn das würde nur ärger geben.
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 15 Jul - 17:31

Meine Gedanken kreisen um Frederik, es fühlt sich wie eine Ewigkeit an, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Ich vermisse ihn so unglaublich und würde das am Liebsten in die Welt schreien, mich abreagieren und all den Frust, der sich aufgestaut hat rauslassen. Doch das schickt sich nicht für eine Königin, auch wenn ich sicherlich keine normale Königin bin. Aber das wäre trotzdem ein Schritt zu weit und ich befürchte, dass man mir das übel nehmen würde. Dafür lasse ich meine schlechte Laune lieber an den Dienern aus, so sollte es doch auch sein oder nicht?
Ich zeige ihnen gerne, dass ich das Komando habe und sie alles tun müssen, wann und wie ich es will. Das lenkt mich zumindest zeitweise von meinem Kummer und meiner unbändigen Sehnsucht nach meinem Gemahl ab.
Als es klopft rechne ich bereits damit, dass es Wendy ist und blicke kurz in mein Spiegelbild im Fenster, ob mein Make-Up auch keine verräterischen Spuren hinterlassen hat, ehe ich mich zu ihr umdrehe. Auch wenn sie meine Zofe ist, werde ich es trotzdem nicht auf Spiel setzen, meine Maske vor ihr abzulegen. Zumindest im Moment noch nicht.
Sie sagt mir, dass das Grillfest soweit vorbereitet ist, aber Prinzessin Briony noch nicht zurück sei.
Nebenbei räumt sie meine Sachen weg und ich stehe vom Bett auf um zum Schrank hinüber zu gehen. Das habe ich befürchtet.... fange ich kühl an, es muss etwas passiert sein, sie würde nicht ohne Grund so lange brauche spreche ich weiter und zeige ihr für eine Sekunde, dass ich mir tatsächlich Sorgen um die Prinzessin mache.
Doch so schnell dieser Moment auch kam, ist er auch wieder vorbei. Ich krame in meinem Schrank herum, um mir ein passendes Kleid auszusuhen. Schnell habe ich eins gefunden
Spoiler:
 
und mache deutlich, dass Wendy mir beim anziehen helfen soll.
Dann sollten wir die Gäste wohl nicht länger warten lassen meine Stimme ist kalt und berechnend, ich bin wieder die Königin, die alle sehen können. Ich hatte die Idee für die Party, doch gerade heute ist mir nicht mehr nach feiern zumute. Besonders, wenn ich daran denke, dass Briony noch nicht wieder da ist und auch mein König nicht.
Mein Blick fällt in den Spiegel und ich lasse mir von Wendy noch einmal die Haare kämmen, als ein lautes Klopfen von der Tür zu uns schallt.
Herein! sage ich etwas zu laut und gereizt.
Ein Diener kommt ziemlich aufgeregt und fröhlich zu uns ins Zimmer, wir kommen ja schon meine ich aggressiv zu ihm während ich aufstehe, denn ich gehe davon aus, dass er deswegen hier ist.
Er winkt ab, nein eure Hoheit, der König ist zurück sagt er freundlich und etwas zu überschwänglich. Meine Augen weiten sich, mein Herz fängt an zu rasen und ohne darüber nachzudenken, renne ich los, raus aus dem Zimmer.

tbc: Place of Roses
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BeitragThema: Re: Château de Versailles   Mi 15 Jul - 19:25

Die Königin hört mir zu und erhebt sich dann. Sie äußert den Verdacht, das der Prinzessin etwas passiert ist. Ich sehe an ihrem Blick das sie sich sorgen macht. Aber nur kurz. Denn schon hängt sie wieder in ihrem schrank und bringt die Ordnung durcheinander. Als sie ein Kleid gefunden hat, helfe ich ihr beim anziehen. Die Prinzessin wird heile zurück kommen, sage ich und kümmere mich um ihre Haare. Da klopft es an der Tür. Ein Diener taucht auf und erzählt das der König wieder da sei. Bevor ich was sagen oder tun kann, fliegt die Königin aus dem Zimmer. ich seufze auf. Räume schnell alles weg und folge der Königin dann nach draußen.

tbc: Place of Roses
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